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Ärzteschaft

Ärztekammern in Nordrhein-Westfalen treten Beirat des Netzwerks Organspende bei

Donnerstag, 1. August 2019

/dpa

Düsseldorf/Münster – Die Ärztekammern in Nordrhein-Westfalen (NRW) haben sich dem Beirat des Netzwerks Organspende NRW angeschlossen. Das Netzwerk ist ein Zusam­men­schluss von Selbsthilfeorganisationen in NRW, die sich mit den Themen Organspende und Transplantation befassen.

„Seit langem setzen sich auch die Ärztekammern für eine Steigerung der Organspende­zahlen ein“, erklärten die Präsidenten der beiden Kammern, Rudolf Henke und Theodor Windhorst. In der Bevölkerung müsse das Vertrauen in das Organspendesystem erneuert werden. Dies sei auch die Aufgabe der Ärzteschaft. Henke und Windhorst betonen, die Ärztekammern wollten mit ihrer Expertise die Arbeit des Netzwerkes unterstützen.

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Dem Beirat gehören bisher die Deutsche Stiftung Organtransplantation NRW, die Kran­kenhausgesellschaft NRW und die Arbeitsgemeinschaft der Transplantationsbeauf­tragten NRW an. Das Netzwerk informiert und klärt zum Thema Organspende auf – mit dem Ziel, die Zahl der Organspenden zu erhöhen.

Mehr als 2.000 Menschen warteten alleine in NRW auf eine lebensrettende Organspende. Viele davon würden während dieser Wartezeit sterben, schreibt das Netzwerk. Dies gelte es zu ändern. Ein Hebel dazu sei das Projekt „Paten für Organspende“ des Netzwerkes.

Dabei geht es darum, ehrenamtliche Paten so zu schulen, dass sie rund um das Thema Organspende informieren und den Menschen dabei helfen können, sich mit den Gedan­ken an Organspenden vertraut zu machen. „Im besten Fall mündet die Aufklärung in der Entscheidung, einen Organspendeausweis auszufüllen und bei sich zu tragen“, heißt es auf der Website des Netzwerkes. © hil/aerzteblatt.de

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