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Arbeiten deutscher Kardiologen weltweit häufig zitiert

Mittwoch, 31. Juli 2019

/freshidea, stock.adobe.com

Düsseldorf – Die Forschungs- sowie die klinische Expertise deutscher Kardiologen führt dazu, dass diese mit ihren Originalarbeiten weltweit häufig zitiert und oft für die Arbeit an Leitlinien angefragt werden. Darauf hat die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz und Kreislaufforschung (DGK) hingewiesen.

Sie bezieht sich dabei auf eine im „Laborjournal“ erschienene Auswertung von Zitationen deutscher Herz-Kreislauf-Wissenschaftler. Berücksichtigt wurden darin Artikel aus den Jahren 2008 bis 2017 mit mindestens einem Autor mit Adresse im deutschen Sprach­raum. Mit 55.539 Zitierungen führt darin Paulus Kirchhoff die Rangliste an. Er forschte laut dem Beitrag bis 2011 am Universitätsklinikum Münster.

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„In der Analyse wurden alle Publikationen und deren Zitationen als Maß für die Qualität der Forschungsarbeiten ausgewertet“, erläutert die DGK. Die Journalisten hätten dabei nur die wirklichen wissenschaftlichen Artikel berücksichtigt. Übersichtsarbeiten, die aus den Zusammentragungen der wissenschaftlichen Arbeiten anderer Wissenschaftler ent­stehen seien nicht einbezogen worden.

Bemerkenswert sei, dass durch die 30 genannten, meistzitierten Wissenschaftler das breite Feld der Kardiologie und kardiovaskulären Medizin vollständig abgedeckt werde. Dies beinhalte die genetische Forschung, die interventionelle Kardiologie, die Behand­lung von Herzklappenfehlern, Herzrhythmusstörungen, vaskuläre Gefäßerkrankungen, kardiale Risikofaktoren und Marker, kardiale Bildgebung, Herzinsuffizienz und Bluthoch­druck.

„Die DGK ist außerordentlich stolz darauf, dass zahlreiche ihrer Mitglieder eine herausra­gende Rolle in der Gestaltung der State-of-the-Art Herz-Kreislauf-Medizin spielen“, sagte der Präsident der Fachgesellschaft, Andreas Zeiher. Dazu hätten insbesondere die Förder­instrumente der Deutschen Forschungsgemeinschaft wie auch der DGK selbst beigetra­gen.

„Um dieses hohe Niveau auch in Zukunft halten zu können, muss dringend um die Unter­stützung der Politik und der Regulierungsbehörden geworben werden, um bürokratische Barrieren in der klinischen und grundlagenorientierten Forschung abzubauen und die Unterfinanzierung der kardiovaskularen Medizin zu korrigieren“, betonte Zeiher. © hil/aerzteblatt.de

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