NewsAuslandSea-Eye rettet 40 Migranten vor Libyen
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ausland

Sea-Eye rettet 40 Migranten vor Libyen

Mittwoch, 31. Juli 2019

Rettungsschiff „Alan Kurdi“ /dpa

Rom – Die deutsche Hilfsorganisation Sea-Eye hat im Mittelmeer vor Libyen 40 Migran­ten von einem Schlauchboot gerettet. Der Rettungseinsatz habe am frühen Morgen rund 30 Meilen von der Küste entfernt stattgefunden, sagte Sea-Eye-Sprecher Gorden Isler in Rom.

Unter den Geretteten auf dem Schiff „Alan Kurdi“ seien zwei Frauen, von denen eine schwanger sei, ein Baby und zwei Kleinkinder. Die Menschen hätten angegeben, in der Nacht aus der libyschen Stadt Tagiura östlich von Tripolis abgefahren zu sein. Die Migran­ten kommen nach Angaben von Sea-Eye aus Nigeria, der Elfenbeinküste, Ghana, Mali, dem Kongo und Kamerun.

Anzeige

„Wir werden die zuständigen Behörden bitten, uns einen sicheren Hafen zuzuweisen“, sagte Isler. Geografisch sei Lampedusa der nächste sichere Ort. In den kommenden Stunden werde sich zeigen, wie es weitergehe.

Italien und Malta haben Hilfsorganisationen in der Vergangenheit immer wieder das An­legen verwehrt. Besonders die Regierung in Rom geht hart gegen die privaten Seenot­retter vor. Ihnen drohen Strafen, wenn sie unerlaubt in italienische Gewässer fahren. © dpa/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

17. September 2020
Washington – Mehrere reiche Nationen, die zusammen nur 13 Prozent der Weltbevölkerung ausmachen, haben sich laut einem Bericht der Hilfsorganisation Oxfam bereits mehr als die Hälfte der angekündigten
Reiche Länder sichern sich Löwenanteil an Coronaimpfstoff
17. September 2020
Athen – Die internationale Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) kritisiert die Anwendung von Zwangsmaßnahmen bei der Umsiedlung von Geflüchteten auf der griechischen Insel Lesbos. Die Polizei
Ärzte ohne Grenzen kritisiert Zwangsmaßnahmen bei der Umsiedlung von Geflüchteten in Moria
14. September 2020
Insel Lesbos – Vier Tage nach dem Großbrand im Flüchtlingslager Moria haben die ersten Migranten auf der Insel Lesbos ein neues provisorisches Zeltlager bezogen. Nach Behördenangaben von gestern
Erste Flüchtlinge beziehen provisorisches Lager auf Lesbos
11. September 2020
Berlin – Der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen geht nicht davon aus, dass es nach dem Brand in Moria eine gesamteuropäische Reaktion geben wird. Die Blockadehaltung einzelner EU-Mitglieder in der
Röttgen glaubt nicht an gesamteuropäische Lösung nach Moria-Brand
11. September 2020
Lesbos – Das Flüchtlingscamp Moria auf der griechischen Insel Lesbos war 2015 ursprünglich für knapp 3.000 Menschen ausgelegt. Zuletzt lebten dort mehr als 12.000. Mehrere Brände haben das Lager nun
„In Moria herrscht eine extrem gefährliche Stimmung“
10. September 2020
Berlin/Athen – Nach dem Brand im griechischen Flüchtlingslager Moria herrscht in Deutschland weiter Uneinigkeit darüber, ob im Alleingang Migranten aufgenommen werden sollen. Die Bundesregierung
Ringen um Hilfe nach Brand im Flüchtlingslager Moria
9. September 2020
New York – Im vergangenen Jahr sind nach Angaben des UN-Kinderhilfswerks Unicef weltweit so wenige Kinder unter fünf Jahren an vermeidbaren Ursachen gestorben wie nie zuvor seit Beginn der
LNS LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Anzeige

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER