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Anstieg der Hantavirus­erkrankungen in Niedersachsen

Mittwoch, 31. Juli 2019

Hantavirus unter dem Elektronenmikroskop/ dpa

Hannover – Im laufenden Jahr sind in Niedersachsen schon bis Ende Juli mehr als doppelt so viele Hantaviruserkrankungen gemeldet worden wie im gesamten Vorjahr. 108 Menschen steckten sich mit dem von Mäusen übertragenen Virus an, teilte das nieder­sächsische Landesgesundheitsamt heute mit. Im Gesamtjahr 2018 waren es 53 Erkran­kungen. In Jahren mit größerer Mäusepopulation steckten sich auch mehr Menschen mit dem Virus an.

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Das Landesgesundheitsamt geht zudem von einer viel höheren Dunkelziffer an Erkrank­ten aus. Das Hantavirus könne nur dann im Blut nachgewiesen werden, wenn man gezielt da­nach suche. So würden viele Fälle gar nicht erst entdeckt. Seit Einführung der Melde­pflicht der Krankheit 2001 gab es keinen aufgezeichneten Todesfall in Niedersachsen.

Als besonders gefährdete Bevölkerungsgruppe nennt das Landesgesundheitsamt Men­schen, die sich viel im Freien aufhalten. Ein hohes Risiko bedeute auch das Aufräumen längerer Zeit ungenutzter und schlecht belüfteter Räume. © dpa/aerzteblatt.de

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