NewsVermischtesSäug­lings­­sterblichkeit bleibt in Nordrhein-Westfalen konstant niedrig
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

Säug­lings­­sterblichkeit bleibt in Nordrhein-Westfalen konstant niedrig

Freitag, 2. August 2019

Düsseldorf – In Nordrhein-Westfalen (NRW) sind im vergangenen Jahr 654 Säuglinge im ersten Lebensjahr gestorben. Im Vorjahresvergleich verharre die Säuglingssterblichkeit damit unverändert bei 3,8 Kindern je 1.000 Lebendgeborenen, teilte das Statistische Landesamt heute mit.

2017 waren 655 Säuglinge gestorben. Erfasst wird der Anteil der Kinder, die lebend ge­boren werden und noch vor Vollendung des ersten Lebensjahres sterben. Die Säug­lings­sterblichkeit liege seit Jahren auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau, sagte eine Sprecherin. Um das Jahr 1990 lag sie noch etwa doppelt so hoch wie 2018, in den 1970er-Jahren etwa beim Sechsfachen.

Grund seien medizinische Fortschritte, vor allem bei der Prävention. So seien heute Ge­burtsvorbereitungskurse weit verbreitet, in denen Eltern über die richtige Kleidung und Lagerung der Kinder und etwa die Belüftung des Kinderzimmers informiert würden. Außerdem werde deutlich weniger geraucht.

Auffällig ist der Geschlechterunterschied. Es sterben deutlich mehr Jungen als Mädchen im ersten Lebensjahr. 2018 gab es NRW-weit 295 weibliche Säuglingstodesfälle und 359 männliche. Zugleich werden aber etwas mehr Jungen als Mädchen geboren. © dpa/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS
LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER