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Millionenförderung für Heidelberger Forschungsgruppe zu Klimawandel und Gesundheit

Mittwoch, 14. August 2019

/agarianna, stockadobecom

Heidelberg – Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt eine Forschungs­gruppe des Instituts für Global Health am Universitätsklinikum Heidelberg zum Thema „Klimawandel und Gesundheit in Afrika südlich der Sahara“. Das neue Konsortium um­fasst elf Einzelprojekte und neun Forschungseinrichtungen in Deutschland, der Schweiz, Burkina Faso und Kenia. Für das Vorhaben stehen in den kommenden drei Jahren rund fünf Millionen Euro zur Verfügung.

„Schwerpunkt unserer Forschung ist Afrika. Die Menschen dort leiden besonders stark unter den gesundheitlichen Folgen des Klimawandels, obwohl sie kaum zu dessen Ent­stehung beigetragen haben“, sagte der Sprecher des Forschungsprojekts, Rainer Sauer­born. Er war bis 2016 Direktor des Heidelberger Instituts für Global Health und hat heute eine Senior-Professur inne.

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„Der Klimawandel führt in Afrika unter anderem zu einer Zunahme von Malaria, Unterer­näh­rung von Kindern und zu Hitzestress. Wir untersuchen das Ausmaß dieser Gesund­heits­­schäden und erarbeiten Voraussagen für das Jahr 2050 unter unterschiedlichen Kli­maszenarien“, so der Wissenschaftler. Neben der genauen Erfassung von klimabedingten Gesundheitsschäden testen die Wissenschaftler darüber hinaus die Wirksamkeit mögli­cher Anpassungsmaßnahmen.

Die Heidelberger Wissenschaftler arbeiten mit sechs Forschungseinrichtungen in Deutschland und der Schweiz zusammen: dem Potsdam-Institut für Klimafolgenfor­schung, dem Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke, dem Karls­ruher Institut für Technologie, der Charité - Universitätsmedizin Berlin, der Humboldt Universität zu Berlin sowie dem Schweizerischen Tropen- und Public-Health Institut.

Beteiligt sind außerdem zwei afrikanische Forschungszentren: das „Centre de Recherche en Santé de Nouna“ in Burkina Faso und das „Kenya Medical Research Institute“ in Kisu­mu/Kenia. Die DFG fördert im Augenblick 153 Forschungsgruppen, elf klinische Forschungsgruppen und 13 Kolleg-Forschungsgruppen. Letztere sind speziell auf geistes- und sozialwissenschaftliche Arbeitsformen zugeschnitten. © hil/aerzteblatt.de

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