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Politik

Pro-Kopf-Gesundheits­ausgaben in Brandenburg am höchsten

Donnerstag, 8. August 2019

/v.poth, stockadobecom

Kamenz – Die Gesundheitsausgaben lagen 2017 zwischen 2,7 Milliarden Euro in Bremen und 81,8 Milliarden Euro in Nordrhein-Westfalen. In Brandenburg waren die Pro-Kopf-Ausgaben mit 4.858 Euro am höchsten und in Bremen mit 4.007 Euro am niedrigsten. Das geht aus einer neuen Berechnung der Arbeitsgruppe „Gesundheitsökonomische Gesamt­rechnungen der Länder“ hervor. Basis der Berechnung sind Daten der Statistischen Lan­desämter. 

Danach waren die Anteile der Gesundheitsausgaben am Bruttoinlandsprodukt in Ham­burg mit 6,9 Prozent am geringsten und in Mecklenburg-Vorpommern mit 17,3 Prozent am höchsten. Im Bundesdurchschnitt machten die Gesundheitsausgaben 11,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes aus.

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Die Gesundheitsausgaben stiegen 2017 im Vergleich zum Vorjahr laut der Berechnung durchschnittlich um 4,7 Prozent. In Sachsen war der größte Anstieg mit 5,7 Prozent zu verzeichnen. Für Sachsen-Anhalt ermittelten die Statistiker die geringste Zunahme mit 4,0 Prozent.

Der größte Anteil der Gesundheitsausgaben entfiel in allen Bundesländern auf die ge­setz­liche Krankenversicherung (GKV). Deren Anteil an den Gesundheitsausgaben insge­samt lag 2017 zwischen 54,0 Prozent in Rheinland-Pfalz und 64,6 Prozent in Sachsen-Anhalt.

In die Berechnung gingen aber auch private Gesundheitsausgaben, Ausgaben der priva­ten Krankenversicherung, der Arbeitgeber, der öffentlichen Haushalte sowie der Pflege-, Renten- und Unfallversicherung ein. 

Zahlen des Bundesministeriums für Gesundheit zufolge hat die GKV im vergangenen Jahr ein Plus von rund zwei Milliarden Euro erwirtschaftet, eine Milliarde Euro weniger als im Jahr 2017. Die Rücklagen der Krankenkassen betrugen Ende Dezember 2018 rund 21 Milliarden Euro, dies entsprach mehr als dem Vierfachen der gesetzlich vorgesehenen Mindestreserve. © hil/aerzteblatt.de

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