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Politik

Rheinland-Pfalz zieht positives Fazit der Niederlassungs­förderung

Donnerstag, 8. August 2019

/dpa

Mainz – Ein positives Fazit der Niederlassungsförderung für Hausärzte in Rheinland-Pfalz hat die Landesregierung des Bundeslandes gezogen. „Es ist sehr erfreulich, dass wir in diesem Jahr bereits 21 Maßnahmen fördern konnten und im Sommer die Zahl von 150 Förderungen für Hausärzte erreicht haben“, sagte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) heute in Mainz.

„Seit Inkrafttreten des Förderprogramms im Jahr 2011 hat das Land dafür bisher rund 2,2 Millionen Euro bereitgestellt“, so die Ministerin. Eine Förderung sei derzeit in 78 Ver­bands­ge­mein­den und verbandsfreien Gemeinden möglich. Seit März 2019 können Haus­ärzte, die sich in einer der Förderregionen neu niederlassen, eine Praxis übernehmen oder einen Mediziner anstellen, eine höhere Förderung von bis zu 20.000 Euro in An­spruch nehmen. Auch die Einrichtung von Zweigpraxen wird unterstützt.

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„Ich werde mich auch zukünftig für eine gute ärztliche Versorgung im ländlichen Raum einsetzen. Daher werden wir neben weiteren Maßnahmen wie der Landarztquote, Wie­der­­einstiegskursen und Angeboten zur Aus- und Weiterbildung auch beim Förderpro­gramm hausärztliche Versorgung engagiert bleiben“, bekräftigte Bätzing-Lichtenthäler.

Das Förderprogramm hausärztliche Versorgung ist Teil des rheinland-pfälzischen Master­plans zur Stärkung der ambulanten ärztlichen Versorgung. Diesen haben die Kassen­ärzt­liche Vereinigung, die Landesärztekammer, der Hausärzteverband und das Gesundheits­ministerium in Rheinland-Pfalz zusammen mit der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz erarbeitet und mehrfach fortgeschrieben.

Der Plan umfasst umfasst fünf Handlungsfelder: ärztliche Ausbildung,  Weiter- und Fort­bildung, ärztliche Berufsausübung sowie „Sonstige Maßnahmen auf Landesebene und „Maßnahmen auf regionaler beziehungsweise kommunaler Ebene“. Unter anderem wer­den Famulaturen in einer Hausarztpraxis ein bis maximal zwei Monate finanziell unter­stützt, der Quereinstieg in die Allgemeinmedizin erleichtert und Praxislotsen für die Be­ratung von neu niedergelassenen Ärzten bereitgestellt. © hil/aerzteblatt.de

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