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Apotheker besorgt über Ausscheiden von Pharmazie­-Ingenieuren

Freitag, 9. August 2019

/dpa

Erfurt/Magdeburg/Schwerin – Fast 30 Jahre nach der deutschen Einheit zeigen sich Apo­theker in Ostdeutschland besorgt über das zunehmende Ausscheiden von Pharmazie-Inge­nieuren, die so nur in der DDR ausgebildet wurden.

Das verschärfe den bereits jetzt zu beobachtenden Mangel an Apothekern vor allem im ländlichen Raum, sagte der Geschäftsführer der Apothekerkammer Mecklenburg-Vorpom­mern, Bernd Stahlhacke.

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Das Aufgabenfeld der Ingenieure ähnelt dem von approbierten Apothekern, anders als etwa kaufmännisches Personal dürfen sie auch den Notdienst übernehmen und Apothekeninha­ber für eine bestimmte Zeit vertreten. Laut Bundesapothekerkammer stehen derzeit noch rund 4.400 Pharmazie-Ingenieure im Beruf. Ihre Zahl sinkt seit Jahren.

Die Ingenieursausbildung in Leipzig wurde Anfang der 1990er-Jahre eingestellt. In Thürin­gen arbeiten nach Angaben der hiesigen Kammer derzeit noch gut 700 Pharmazie-Ingeni­eure, mehr als die Hälfte ist zwischen 56 und 65 Jahre alt.

In Mecklenburg-Vorpommern sind etwa 400 Ingenieure beschäftigt, in Sachsen-Anhalt gut 600, in Brandenburg rund 700. Um die erwarteten Lücken zu schließen, plädiert unter anderem der Thüringer Apothekerverband für mehr Pharmazie-Studienplätze. © dpa/aerzteblatt.de

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