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Landesregierung bekräftigt finanzielle Hilfe für Uniklinikum Schleswig-Holstein

Montag, 12. August 2019

/dpa

Kiel – Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther hat ein klares Bekenntnis zur finanziellen Unterstützung des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) ab­ge­geben. „Wir haben ein Rieseninteresse an einer sehr hohen medizinische Qualität unse­res einzigen Maximalversorgers und wissen, dass wir da auch im Wettbewerb um die bes­ten Köpfe bestehen müssen“, sagte der CDU-Politiker. Das gehe auch mit finanziellen Ver­pflichtungen einher.

Das Klinikum, das am kommenden Freitag in Anwesenheit Günthers einen großen Neu­bau auf dem Campus Kiel eröffnen wird, hatte im Frühjahr zusätzlichen Finanzbedarf an­gemeldet. Schleswig-Holsteins Finanzministerin Monika Heinold (Grüne) erklärte Ende Juni, es gebe im Grundsatz Einigkeit über einen weiteren Bedarf von schätzungsweise 400 Millionen Euro.

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Rund 250 Millionen seien in der Finanzplanung schon berücksichtigt. Bis Ende des Jahres will die Landesregierung weitere Entscheidungen auf den Weg bringen. Im April hatte Vor­standschef Jens Scholz für das hoch verschuldete Klinikum 130 Millionen Euro jähr­lich mehr vom Land gefordert.

„Wir werden uns der Herausforderung selbstverständlich stellen, weil wir an einem gut laufenden Universitätsklinikum stark interessiert sind – das hat eine absolut große Be­deutung für uns“, sagte Günther im Blick auf weitere Unterstützung. Der Weg der Vor­gän­gerregierungen, das Klinikum in Partnerschaft mit Privaten in Ausstattung und Infra­struk­tur zukunftsfähig aufzustellen, sei richtig gewesen.

Das Land habe auch in erheblicher Größenordnung Vorsorge getroffen. Es sei klar, dass es über Vorhaben in dem Projekt hinaus eigene Investitionen tätigen müsse. Allein 2020 seien 66 Millionen Euro besonders für Bauvorhaben, Großgeräte und Brandschutzmaß­nah­men geplant. © dpa/aerzteblatt.de

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