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Bayerns Gesundheits­ministerin ruft Teenager zu J1-Vorsorge auf

Montag, 12. August 2019

/Jan H. Andersen, stockadobecom

München – Mehr Teenager sollen nach dem Willen von Bayerns Ge­sund­heits­mi­nis­terin Melanie Huml (CSU) besser für ihre Gesundheit in der Pubertät vorsorgen. Jugendliche zwischen 12 und 14 Jahren sollten dafür die Vorsorgeuntersuchung J1 wahrnehmen, mahnte die Ministerin.

„Der Check auf körperliche und seelische Gesundheit ist ein wichtiges Instrument, um Fehlentwicklungen und Erkrankungen in der Pubertät zu erkennen und zu behandeln“, sagte sie gestern einer Mitteilung.

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Die J1 ist ein umfassender Gesundheitscheck, bei dem unter anderem Größe, Gewicht, Blutdruck und Impfstatus überprüft werden. Zudem können sich Jugendliche zu körper­lichen, seelischen und sozialen Fragen beraten lassen. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten.

Huml sagte, bislang werde das Angebot zu selten in Anspruch genommen. Nach Ministe­ri­umsangaben gingen 2014 bayernweit rund 40 Prozent der Teenager zur J1. Gerade zu Beginn der Pubertät verändere sich der Körper aber noch stark, daher bestehe Steige­rungsbedarf.

Sie verwies auf die U-Untersuchungen, bei denen Kinder in den ersten sechs Lebensjah­ren regelmäßig zum Gesundheitscheck kommen. Hier werde eine Teilnahmequote von 97 Prozent erreicht. © dpa/aerzteblatt.de

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