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Politik

Hessen prüft Fonds für anonyme Krankenbehandlungen

Montag, 12. August 2019

Foto: andreir/iStockphoto

Wiesbaden – Für eine bessere Versorgung von Patienten ohne Kran­ken­ver­siche­rung prüft Hessens schwarz-grüne Landesregierung die Einrichtung eines Fonds zur Finanzierung anonymer Behandlungen. Eine Sprecherin von Sozialminister Kai Klose (Grüne) verwies auf den Koalitionsvertrag.

Dabei gehe es auch um Modelle aus anderen Ländern zum anonymen Krankenschein. Aus verschiedenen Gründen gebe es Menschen, „die die medizinische Regelversorgung nicht in Anspruch nehmen können“, erklärte die Sprecherin. Ein Fonds könne die medizinische Ver­sorgung beispielsweise für Menschen ohne Papiere, Obdachlose oder andere nicht kranken­versicherte Bürger sicherstellen.

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Die Lan­des­ärz­te­kam­mer Hessen hatte das Vorhaben mit Blick auf Menschen angeregt, die „große Schwierigkeiten hätten, bei gesundheitlichen Problemen adäquat versorgt zu wer­den“. Diese Lücke müsse geschlossen werden.

In Offenbach hat im April ein neues Angebot des Malteser Hilfsdiensts für Menschen ohne Kran­ken­ver­siche­rung eröffnet. Die Sprechstunde findet mittwochs ab 17 Uhr für zwei Stun­den im Kettelerkrankenhaus statt. Die Behandlung ist anonym und kostenlos. © dpa/aerzteblatt.de

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isnydoc
am Dienstag, 13. August 2019, 12:21

Einrichtung eines Fonds - haben wir den nicht längst?

Da wurde doch unter Kanzlerin Merkel schon mal der Gesundheitsfonds im Jahre 2009 eingerichtet ... reicht der nicht?
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/gesundheitsfonds.html
LNS

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