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Sicherheitswarnung zu Defibrillator­modellen von Telefunken ausgegeben

Montag, 12. August 2019

/dpa

Potsdam – Das Brandenburger Arbeitsministerium hat auf Sicherheitsrisiken durch auto­matisierte externe Defibrillatoren (AED) der Marke Telefunken (Modell FA1 und HR1) auf­merksam gemacht. Wie jetzt bekannt worden sei, habe der niederländische Hersteller „Defiteq International BV“ diese Defibrillatoren seit Juli 2016 widerrechtlich auf dem EU-Markt in Verkehr gebracht, hieß es. „Die Sicherheit und Funktionalität der Geräte ist nicht gewährleistet.“

Das Ministerium rät allen Betreibern „dringend“, die Defibrillatoren auszutauschen und nicht mehr für die Anwendung bereitzustellen. Auch andere Bundesländer hätten diese Sicherheitswarnung nach einer sogenannten COEN-Meldung, die von der Zentralstelle der Länder für Gesundheitsschutz bei Arzneimitteln und Medizinprodukten weitergege­ben wurde, veröffentlicht.

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Der Vertrieb der genannten Produkte war „Defiteq International BV“ untersagt worden. Die zustän­dige niederländische Behörde habe nun aber mitgeteilt, dass der Hersteller die Produkte weiterhin produziere und mit einer gefälschten Bescheinigung verkaufe. Die zu­ständige Marktüberwachungsbehörde in den Niederlanden habe den Hersteller zu einem Rückruf der betreffenden Produkte aufgefordert, hieß es.

Automatisierte Externe Defibrillatoren (AED) sind medizinische Geräte zur Notfallbehand­lung von Herzproblemen. Diese „Schockgeber“ werden häufig als „Laiengeräte“ im öffent­li­chen Raum zur Verfügung gestellt, um eine möglichst frühe Defibrillation im Falle eines plötzlichen Herzstillstandes zu ermöglichen, bevor ein Notarzt vor Ort sein kann. © may/EB/aerzteblatt.de

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