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Robert-Koch-Institut freut sich über Einsendung von Hyalomma-Zecken

Dienstag, 13. August 2019

Hyalomma marginatum /Adam Cuerden, Wikimedia

Berlin – Die Hyalomma-Zecke hat wahrscheinlich erstmals in Deutschland überwin­tert. Das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin freut sich über zahlreiche Zecken-Einsen­dun­­gen, um die Tiere auf Krankheitserreger zu untersuchen. Die Zecken könnten mit Klebestreifen auf Papier fixiert und eingeschickt werden: „tot oder lebendig“, aber nicht zerquetscht, twitterte das Institut.

Hylomma-Zecken sind deutlich größer als zum Beispiel der in Deutschland bekannte ge­meine Holzbock. Sie können aktiv auf Menschen zukrabbeln und haben auffällige, ge­streifte Beine. „2019 wurden auch in Berlin schon früh im Jahr Hyalomma-Zecken gefun­den, so dass wir annehmen, dass sie in Deutschland überwintert haben“, erläuerte RKI-Wissenschaftler Peter Hagedorn.

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2018 waren dem RKI 19 Hyalomma-Zecken aus acht Bundesländern übermittelt worden, darunter Berlin und Brandenburg. Bei ihnen fanden sich keine Infektionserreger. Die Fun­de seien „vor allem im Hinblick auf den extrem heißen und trockenen Sommer und vor dem Hintergrund des Klimawandels interessant“, so Hagedorn.

Hyalomma-Zecken sind nach RKI-Angaben seit 2007 in einigen Jahren und einigen Regio­nen in Deutschland zu finden. Verbreitet sind sie üblicherweise in Teilen Asiens und Afri­kas sowie in einigen Regionen Südosteuropas. Sie können gefährliche Erreger übertragen, darunter das Virus, das das Krim-Kongo-Fieber verursacht. Es kann mit schweren Blutun­gen einhergehen. Experten nehmen an, dass Larven oder -Nymphen der Zecken mit Zug­vögeln nach Deutschland gelangen. © dpa/aerzteblatt.de

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