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Depressionen machen Kindern und Jugendlichen zunehmend zu schaffen

Dienstag, 13. August 2019

/pingpao, stockadobecom

Hamburg – Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 18 Jahren leiden immer häufiger unter Depressionen. Das berichtet der Norddeutsche Rundfunk (NDR) unter Berufung auf  Hochrechnungen der Barmer. Demnach hat sich die Zahl der Betroffenen zwischen 2005 und 2017 mehr als verdoppelt. Vor allem Mädchen müssen sich demnach öfter der Diag­nose Depression stellen.

Wurde 2005 noch bei 1,14 Prozent aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland eine Depressionsdiagnose gestellt, waren es im Jahr 2017 bereits 2,79 Prozent. Insgesamt wurden der Hochrechnung zufolge 2017 bei mehr als 193.000 10- bis 18-Jährigen eine Depression diagnostiziert, dabei litten fast doppelt so viel Mädchen (127.672 Diagnosen) wie Jungen (65.615 Diagnosen) unter der psychischen Erkrankung.

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Die Gründe für den Anstieg sind laut Kinder- und Jugendpsychologe Michael Schulte-Markwort vom Hamburger Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) vielfältig. Oft gebe es aber zu viel Druck in Schule und Familie.

„Manchmal sagen mir schon Neunjährige in der vierten Klasse, wenn ich den Überstieg ins Gymnasium nicht schaffe, ist mein Leben gelaufen“, sagte der Experte in einem NDR-Interview. Jugendliche sähen sich zunehmend mit dem Gefühl konfrontiert, dass sie den Lebensstandard ihrer Eltern möglicherweise nicht mehr erreichen könnten. „Das war früher anders", so Schulte-Markwort.

Für die Hochrechnung zu Depressionen hat die Barmer die Diagnosen F32, F33 sowie F34.1 inklusive Unterdiagnosen nach ICD-10 (Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme) berücksichtigt und auf Basis von Versichertendaten ausgewertet. © hil/sb/aerzteblatt.de

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Avatar #88255
doc.nemo
am Mittwoch, 14. August 2019, 09:13

Aber die Heilpraktikerschaft...

hat als einzige die Wahrheit erkannt und bekämpft kindliche Depressionen mit Verzicht auf Impfungen. Echt nobelpreisverdächtig! Aber halt - die Vergabe des Medizinnobelpreises wird in Wahrheit ja von der Pharmalobby bestimmt, also wieder keine Chance für einen Heilpraktiker.
Avatar #783181
equal
am Mittwoch, 14. August 2019, 07:01

Einsichten

Laienhaft ausgedrückt: Wenn ein junger Mensch meint, der soziale Status seiner Eltern bzw. Vorbilder sei ein Privileg und dieses Privileg muss er aufgeben, dann ist das sehr wohl deprimierend. Aber nicht nur für junge Menschen.
LNS

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