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Regiomed kann mit Finanzspritze rechnen

Donnerstag, 15. August 2019

/v.poth, stockadobecom

Hildburghausen – Der in die roten Zahlen gerutschte bayerisch-thüringische Kli­nikverbund Regiomed kann mit einer Finanzspritze des thüringischen Landkreises Hild­burghausen rechnen. Einen entsprechenden Grundsatzbeschluss fasste der Kreistag gestern, wie Landrat Thomas Müller (CDU) heute auf Anfrage sagte. Zuvor hatte MDR Thüringen berichtet.

Um wie viel Geld es dabei geht, steht noch nicht fest. Dies hängt laut Müller vom Jahres­ab­schluss für 2018 ab, der Mitte September vorliegen soll. Anfang Juli hatte Regiomed über ein erwartetes Defizit von 22 Millionen Euro im vergangenen und von 14,7 Millionen Euro in diesem Jahr informiert.

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Regiomed ist ein kommunaler Verbund, der an 17 Standorten in Thüringen und Oberfranken Krankenhäuser, Medizinische Versorgungszentren, Pflegeeinrichtungen und Rettungsdienste betreibt. Er beschäftigt rund 5.500 Mitarbeiter.

Gesellschafter sind die thüringischen Landkreise Hildburghausen und Sonneberg sowie in Bayern der Krankenhausverband Coburg – ein kommunaler Zweckverband von Stadt und Landkreis Coburg – und der Landkreis Lichtenfels. © dpa/aerzteblatt.de

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H.-D. Falkenberg
am Freitag, 16. August 2019, 08:41

Regiomed kann auf Finanzspritze rechnen

Wäre es nicht sehr sinnvoll, den Grund für diese Defizite zu ermitteln, denn dieser "Gemischtwarenhandel" aus Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen usw. schreit nach einer Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung, damit die einzelnen Einrichtungen einer differenzierten Beurteilung unterworfen werden können. Unterschiedliche Gesetzgebungen (SGB V, SGB XI, SGB XII u.a) fordern unterschiedliche Abrechnungsmethoden und daher unterschiedliche Kosten- und Erlöszuordnungen.
LNS

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