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Handelsketten wollen Nährwert­kennzeichnung bei Eigenmarken testen

Dienstag, 20. August 2019

MRI-Modell, Nutri-Score, BLL-Modell oder Keyhole

Hamburg – Edeka und Netto wollen den Verbrauchern einen Vorgeschmack auf die künf­tige Nährwertkennzeichnung bei Lebensmitteln geben. In einem Testlauf werden sie ab Ende August jeweils 16 Eigenmarkenartikel mit einem von drei der meistdiskutierten Nährwertlogos versehen, wie sie gestern mitteilten.

Die Kennzeichnung auf Produkten wie Pizza, Paprikachips oder Schokolade gebe den Verbrauchern die Chance, sich selbst ein Bild von den unterschiedlichen Lösungen zu machen.

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In dem dreimonatigen Testlauf sollen der aus Frankreich stammende Nutri-Score mit ei­ner farbigen Skala vom grünen A bis zum roten E, das vom Max-Rubner-Institut ent­wickel­te Wabenmodell und das mit Tortendiagrammen arbeitende Modell des Lebens­mittelverbandes Deutschland zum Einsatz kommen.

Der Probelauf solle auch zeigen, ob und wie die Kennzeichnung das Kaufverhalten der Kunden beeinflusse und bei der künf­tigen Entwicklung verbrauchernaher Lösungen helfen.

Bundesernährungsministerin Juli Klöckner (CDU) will im Herbst das Ergebnis einer Um­frage zur Akzeptanz der verschiedenen Nährwert-Logos in der Bevölkerung veröffentli­chen und darauf ihre Entscheidung aufbauen, welche Lösung die Bundesregierung künf­tig empfehlen wird.

Bereits im Juni hatte Nestlé sich für die Einführung des Nutri-Scores ausgesprochen und angekündigt, auch in Deutschland unverzüglich mit der Einführung des Logos beginnen zu wollen, sobald die rechtlichen Voraussetzungen dafür geschaffen seien. © dpa/aerzteblatt.de

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