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Ausland

Listerioseausbruch in Südspanien

Mittwoch, 21. August 2019

/villorejo, stock.adobe.com

Madrid – Wegen eines Listerioseausbruchs sind in Südspanien 53 Menschen ins Kranken­haus gebracht worden, darunter 18 Schwangere und zwei Neugeborene. Eine 90-jährige Patientin starb in Sevilla im Krankenhaus an der Infektionskrankheit, wie die Behörden gestern mitteilten.

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Insgesamt gab es 114 bestätigte Fälle von Listeriose. Die Verbraucherschutzorganisation Facua erklärte, zwei Schwangere hätten nach dem Verzehr von möglicherweise verseuch­tem Hackbraten ihre ungeborenen Kinder verloren.

Von dem Listerioseausbruch ist fast ausschließlich die Region Andalusien betroffen. Die Regionalregierung hatte in der vergangenen Woche vor Hackbraten eines Unternehmens aus der Regionalhauptstadt Sevilla gewarnt. Das Unternehmen wurde geschlossen und die Ware zurück­gerufen. © afp/aerzteblatt.de

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