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Politik

Medizinstudium: 74 Anträge für Landärztestipendium in Brandenburg

Mittwoch, 21. August 2019

/dpa

Potsdam – Das Landärztestipendium der Brandenburger Landesregierung ist bereits in der ersten Runde sehr gefragt. Für das beginnende Wintersemester seien bei der Kassen­ärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB) bereits 74 Anträge von Medizinstudenten eingegangen, teilte das Ge­sund­heits­mi­nis­terium heute mit.

Die Landesregierung wolle mit dem Programm angehende Mediziner für Brandenburg gewinnen, sagte Ge­sund­heits­mi­nis­terin Susanna Karawanskij (Linke). „Die erste Bewer­bungsrunde ist vielversprechend.“

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Bis 2021 können pro Semester 25 Studenten ein monatliches Stipendium in Höhe von 1.000 Euro für ihre gesamte Studiendauer erhalten, wenn sie sich verpflichten, nach ihrer Ausbildung mindestens fünf Jahre lang als Landärzte in Brandenburg tätig zu sein. Für weitere 25 Studenten gibt es ein Co-Stipendium von bis zu 500 Euro monatlich, wenn sie bereits anderweitig gefördert werden.

Bis zum Bewerbungsschluss seien 68 Anträge für das Stipendium und weitere 6 für das Co-Stipendium eingegangen, berichtete KVBB-Sprecher Christian Wehry. Von den 68 Me­dizinstudierenden, die sich um ein Voll-Stipendium bemühen, hätten 45 ihr Abitur in Brandenburg abgelegt.

Nun werde zunächst geprüft, ob die Anträge die Kriterien der Förderrichtlinien erfüllten. „Wenn dann mehr als 25 Anträge förderfähig sind, müssen wir mit dem Ministerium re­den“, sagte Wehry. „Wir wollen niemanden abweisen, der die Voraussetzungen erfüllt.“ © dpa/aerzteblatt.de

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