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Abreißkalender zu Gebärdensprache entwickelt

Donnerstag, 22. August 2019

/Monika Wisniewska, stock.adobe.com

Göttingen – Einen ersten Sprachkalender zur Deutschen Gebärdensprache (DGS) haben Wissen­schaftler der Universität Göttingen entwickelt. In Form eines Abreißkalenders stellt er Tag für Tag eine Mischung aus Wortschatz, Grammatik, Kultur, Geschichte und Beson­der­heiten der DGS vor, wie die Hochschule heute in Göttingen mitteilte. Die erste Ausgabe für 2020 ist im Buchhandel zum Preis von 15,90 Euro erhältlich.

Der Kalender richtet sich sowohl an Menschen ohne DGS-Vorwissen als auch an taube und hörende Menschen mit Gebärdensprachkenntnissen, wie es hieß. Er enthält zahlrei­che Fotos zu Gebärden, die mit Gehörlosen aufgenommen wurden. Herausgeber sind die Leite­rin des Gebärdensprachlabors, Nina-Kristin Pendzich, und der Gebärdensprachdozent an der Uni Göttingen, Thomas Finkbeiner.

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Seit dem Behindertengleichstellungsgesetz von 2002 ist die DGS in Deutschland als offizielle Amtssprache anerkannt. Hierzulande sind rund 80.000 Menschen gehörlos. Die Gebärden­sprache wird zudem von Schwerhörigen beherrscht sowie von hörenden Perso­nen, darun­ter Angehörige von Hörbehinderten oder Dolmetscher. Der Anteil der Nutzer ent­spricht nach Expertenangaben rund 5 Prozent der Gesamtbevölkerung. © kna/aerzteblatt.de

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