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Künstliche Intelligenz soll Folgen des Älterwerdens abmildern

Mittwoch, 28. August 2019

/highwaystarz, stockadobecom

Chemnitz – Im Alter länger gesund zu bleiben – dies ist das Ziel des Forschungsprojekts „Aufbau eines universitätsweiten Kooperationsnetzwerks Künstliche Intelligenz am Bei­spiel Ambient Assisted Living“ (KIN-TUC) der Universität Chemnitz. Das Sächsische Staats­ministerium für Wissenschaft und Kunst fördert das Projekt über zweieinhalb Jahre mit 1,4 Millionen Euro.

„Im Projekt ‚KIN-TUC‘ widmen wir uns dem Anwendungsgebiet ‚Active Assisted Living‘ (AAL). Das bedeutet, dass wir ältere Menschen zu Hause unterstützen und an wieder­keh­rende Alltagsaufgaben erinnern wollen“, sagte der Projektleiter Gangolf Hirtz, Professor für Digital- und Schaltungstechnik an der Technischen Universität (TU) Chemnitz. Dies sei besonders bei Personen wichtig, die diese Aufgaben aufgrund eingeschränkter geistiger Leistungsfähigkeit vergessen.

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Die auf KI basierenden Algorithmen, die im Rahmen von KIN-TUC weiterentwickelt wer­den, sollen künftig in der Lage sein, die spezifischen Bedarfe älterer und alleinlebende Menschen in ihren eigenen vier Wänden zu erkennen und zu unterstützen. So können diese beispielsweise daran erinnert werden, sich regelmäßig zu bewegen. Im Notfall soll das System auch in der Lage sein, einen Notruf abzusetzen.

„Die Systeme, die auf künstlichen neuronalen Netzen basieren, erhöhen sowohl die Ge­nau­igkeit als auch die Zuverlässigkeit eines solchen Systems und sind immer häufiger bereits auf kostengünstigen Rechnern lauffähig“, so Hirtz.

Die TU verfügt für das Vorhaben über eine AAL-Laborwohnung, um verschiedene Funktio­nen des zu entwickelnden Systems zu testen. Im Anschluss soll das System in eine alters­gerechte Wohnung in der Nähe der Universität überführt werden. © hil/aerzteblatt.de

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