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Vermischtes

Drägerwerk will Personalkosten drücken

Dienstag, 27. August 2019

/dpa

Lübeck – Der Medizintechnikkonzern Drägerwerk will aufgrund der schwachen Ergebnis­entwicklung die Personalkosten senken. So solle das Unternehmen wieder effizienter werden, teilte Drägerwerk heute in Lübeck mit. Der Geschäftsführer der IG Metall Lübeck-Wismar, Daniel Friedrich, kritisierte die Ankündigung. Nötig seien Perspektive und Inno­vation statt Verzicht und Entlassungen, sagte er.

Dräger beschäftigt nach eigenen Angaben an seinem Stammsitz in Lübeck rund 5.000 und weltweit mehr als 14.000 Mitarbeiter. Nach Angaben der Gewerkschaft fordert Drä­ger von der Belegschaft in Deutschland einen Einkommensverzicht für die nächsten drei Jahre.

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Gleichzeitig sollten durch die Neuordnung der Geschäftsbereiche in Lübeck viele Arbeits­plätze abgebaut werden. Auszubildende sollten nicht mehr unbefristet übernommen und die Zahl der neuen Auszubildenden reduziert werden. Das habe Konzernchef Stefan Drä­ger vor Vertretern von Gewerkschaft und Betriebsrat bekanntgegeben, sagte Friedrich.

Der Betriebsratsvorsitzende von Dräger Deutschland, Siegfried Kasang, wertete die an­gekündigten Maßnahmen als Angriff auf die Existenz und finanzielle Situation von Mit­arbeitern.

Dagegen sagte Konzernchef Dräger laut Mitteilung: „Wir sind an einem Punkt angekomm­en, an dem es ohne einen Beitrag der Belegschaft nicht gehen wird.“ Gewerkschafter Friedrich sagte, jetzt sollten die Beschäftigten ausbaden, was das Management in den vergangenen Jahren verbockt habe. © dpa/aerzteblatt.de

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