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Zahl der Arbeitsunfälle in Berlin gesunken

Dienstag, 27. August 2019

/dpa

Berlin – Die Zahl der Arbeitsunfälle in Berlin ist zurückgegangen. Das geht aus dem neuen Jahresbericht der Berliner Arbeitsschutzbehörden hervor. Danach gab es im Jahr 2017 mit 31.446 Arbeitsunfällen rund 800 Arbeitsunfälle weniger als im Vorjahr (2016: 32.308).

Statistisch gesehen ereignete sich in jedem dritten Berliner Betrieb ein Arbeitsunfall pro Jahr. Damit gehört Berlin im bundesweiten Vergleich zu den Ländern mit einer relativ ge­ringen Arbeitsunfallquote.

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So verunglückten 2017 bundesweit 21,16 von 1.000 vollarbeitenden Beschäftigten, in Berlin hingegen nur 18. Auch die Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle bewegte sich im Jahr 2018 in Berlin auf einem niedrigen Niveau. Im Vergleich zu 2017 ereigneten sich sechs statt fünf tödliche Arbeitsunfälle. Spitzenreiter bei den tödlichen Arbeitsunfällen ist das Baugewerbe.

„Nur wenn bei der Organisation eines Bauvorhabens der Arbeitsschutz vor Ort ebenfalls organisiert wird, ist sicheres Arbeiten auf einer Baustelle möglich. Und nur dann sind die Rahmenbedingungen für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der Beschäftigten gegeben“, heißt es dazu in dem Bericht. Wichtig sei, entsprechende Arbeitsschutzmaß­nahmen frühzeitig und schon bei der Planung des Bauablaufs zu bedenken.

„Gute Arbeit und guter Arbeitsschutz gehören für mich zusammen. Zwar ist Arbeitsschutz gesetzlich vorgeschrieben, dennoch ist der tagtägliche und praktische Schutz der Arbei­ten­den kein Selbstläufer. Er muss ständig neu justiert werden“, sagte Berlins Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales Elke Breitenbach (Die Linke). So vielseitig die Gefahren seien, so groß sei auch das Spektrum an Prophylaxe und an schützenden Maßnahmen. Schließlich sei jeder Unfall einer zu viel.

Angestiegen sind laut dem Bericht die Verdachtsfälle auf Berufskrankheiten: 2017 wur­den in Berlin 1.930 dieser Verdachtsfälle gemeldet, 2014 waren es noch 1.718 gewesen. Dies entspricht einem Anstieg von rund zehn Prozent in drei Jahren. Im Wesentlichen han­delte es sich um Hauterkrankungen, asbestbedingte Erkrankungen, UV-bedingten Hautkrebs sowie Lärmschwerhörigkeit.

Breitenbach wies daraufhin, dass die Stadt das Personal in den Berliner Arbeitsschutz­behörden aufgestockt habe. „Die Sicherung des dortigen Fachkräftebedarfs und die Aus­bildung von Nachwuchskräften waren uns sehr wichtig“, sagte sie. © hil/aerzteblatt.de

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