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Ausland

Weiterer Todesfall in Spanien wegen Listerien

Mittwoch, 28. August 2019

/villorejo, stock.adobe.com

Madrid – In Spanien ist gestern erneut eine Frau nach dem Verzehr von verdorbenem Schweinefleisch gestorben. Es ist der zweite Todesfall binnen kurzer Zeit im Zusammen­hang mit mehr als 200 Listerioseerkrankungen in dem Land.

Die 74-Jährige starb in Sevilla in der südspanischen Region Andalusien an der bakteri­ellen Infektion, wie die Regionalre­gierung mitteilte. Vor einer Woche war bereits eine 90-Jährige an Listerien gestorben.

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Nach Angaben der Regionalregierung erkrankten allein 196 Menschen in Andalusien. In anderen Regionen Spaniens gab es sieben Fälle. Eine Frau verlor ihr Baby wegen der In­fektion mit Listeriose. Bei einem Briten wurde die Krankheit in Frankreich diagnostiziert, nachdem er zuvor in Sevilla verdorbenes Fleisch gegessen hatte.

Die Behörden hatten zuvor gewarnt, dass ein mit Knoblauch gefülltes Schweinefleisch-Produkt mit den Namen „La Mecha“ die Ursache für den Ausbruch der Listeriose sei. Die Fabrik des Herstellers wurde inzwischen geschlossen und alle Produkte aus den Läden zurückgerufen. © afp/aerzteblatt.de

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