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Politik

Behinderten­beauftragter erinnert an „Euthanasie“-Morde der Nationalsozialisten

Freitag, 30. August 2019

Mahnmal für die Opfer der nationalsozialistischen Euthanasiemorde in Berlin-Mitte /dpa

Berlin – Der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Jürgen Dusel, hat heute in Berlin an die Opfer der „Euthanasie“-Morde durch die Nationalsozialisten erinnert. „Dieses Menschheitsverbrechen mahnt und fordert uns auf, nicht wegzusehen, wenn heute Bevöl­kerungsgruppen verächtlich gemacht, diffamiert und an den Rand der Gesellschaft ge­drängt werden", erklärte Dusel.

Es sei „unsere Aufgabe dagegen anzugehen“. Dusel äußerte sich in Berlin bei einem Fest­akt zum fünfjährigen Bestehen des Mahnmals für die Opfer der Morde. Auch Berlins Kul­tursenator Klaus Lederer (Linke) nahm an der Veranstaltung teil.

Das Denkmal, eine transparente Glaswand, ist 24 Meter lang und steht unmittelbar neben der Philharmonie. Sie verläuft auf einer zur Mitte leicht geneigten dunklen Fläche aus anthrazitgefärbtem Bodenbelag.

Eine begleitende Freiluftausstellung informiert über die Geschichte der „Euthanasie“-Mor­de mit ihren Auswirkungen bis in die Gegenwart. Adolf Hitler unterzeichnete im Oktober 1939 – rückdatiert auf den Kriegsbeginn am 1. September – den sogenannten „Euthana­sie“-Erlass.

Der Deckname der Aktion lautete „T4“ – benannt nach der Adresse der Gründerzeitvilla in der Berliner Tiergartenstraße 4, in der die Morde organisiert wurden. Dutzende Ärzte wa­ren daran beteiligt. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Zentrale beschädigt und in den 1950er-Jahren abgerissen. Lange blieben der Massenmord an Behinderten und die rund 400.000 Zwangssterilisationen ein Tabu-Thema. © kna/aerzteblatt.de

Kommentare

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Avatar #754103
Biochemie
am Montag, 2. September 2019, 12:13

Gleichgewichte einer natürlichen Gesellschaft

In allen 193 Völkern auf unseren Planten gibt es eine bestimmte Anzahl von Menschen mit körperlichen und geistigen Abweichungen zu der normal Bevölkerung.

Jede Regierung hat also die Aufgabe dieses mit zu kontrollieren und zu versuchen dieses in Zahlen zu erfassen, einzuordnen um Entscheidungen treffen zu können.

Das Ziel ist es früh möglichst gegen ein bestimmte Entwicklung mit politischen Entscheidungen entgegen wirken zu können.

Wenn es zum Beispiel zu wenig Kinder gibt, dann kann die Regierung dieses durch ein bestimmte Auswahl von Möglichkeiten mit Geburtenanreize regieren.

Wenn es zu viele Menschen mit einer bestimmten oder unterschiedlichen Art der Abweichung der Normalität (Beh.) gibt, dann kann die Regierung durch bestimmte politische Entscheidungen mit Mediziner versuchen dieses zu erklären und wenn möglich zu ändern.

Jede Gesellschaft oder Volk kann nur eine bestimmte Anzahl an Menschen mit tragen um nicht selber unter zu gehen.

Dieses war früher vermutlich schwieriger als heute mit der modernen Technik die eine angestrebte Produktion mit weniger Menschen ermöglicht.

In der Geschichte im Mitellalter:
"Die Überzeugung, ein neugeborenes Kind, das nicht den damaligen Vorstellungen von Normalität entsprachen, sei ein ausgewechseltes, von satanischen Mächten untergeschobenes Kind, ein "Wechselbalg". Um satanische Mächte zur Rückgabe des Kindes zu bewegen, wurde geraten, den Wechselbalg mit "geweihten Ruten" bis auf das Blut zu schlagen, ihm die Nahrung zu entziehen, es auszusetzen oder zu töten. "

Wir können froh sein in der heutigen Zeit zu leben, die uns aber nicht davor Schützen wachsam zu sein. Denn die Gefahren können ganz andere sein.


























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