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Uniklinik Heidelberg sagt Operationen wegen IT-Problemen ab

Freitag, 30. August 2019

Universitätskliniken Heidelberg /dpa

Heidelberg – Wegen eines Computerproblems sind geplante Operationen am Uniklini­kum Heidelberg heute ausgefallen. Nach Angaben eines Kliniksprechers war am Nach­mittag noch unklar, wann die Störung beseitigt werden könne.

Derzeit würden nur Not-Operationen vorgenommen. Die Patientensicherheit und -versor­gung seien gewährleistet. Ärzte und EDV-Experten seien abteilungs- und bereichsüber­grei­fend dabei, Abhilfe zu schaffen.

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Ob schon Operationen für die kommende Woche abgesagt würden, war nicht zu erfahren. Auch die Zahl der gestrichenen OPs wurde nicht bekanntgegeben. Zuvor hatte die Rhein-Neckar-Zeitung darüber berichtet.

Von den Störungen in der EDV betroffen waren neben dem Universitätsklinikum Heidel­berg auch die Thoraxklinik Heidelberg und das Kreiskrankenhaus Bergstraße in Heppen­­­heim (Hessen). Das IT-Problem ist laut der Klinik bei Wartungsarbeiten aufgetreten. © dpa/aerzteblatt.de

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Avatar #88767
fjmvw
am Sonntag, 1. September 2019, 16:06

Mit der TI kann man solche Probleme sicherlich noch potenzieren ;-)

Egal ob Virusbefall oder sonstiges IT-Problem. Jedenfalls hat es das Problem verstanden, sich innerhalb eines Netzwerkes auszubreiten.
.
Jetzt rechnen wir das mal auf die TI mit zentraler Datenspeicherung in der Cloud hoch. Wenn das ein Fehler ist, der sich im gesamten Netzwerk ausbreitet, dann wären (bei vollständiger Anbindung aller Praxen an die TI) ALLE Arzt- und Zahnarztpraxen betroffen.
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Nicht ein Computer, auf dem man ein Rezept ausdrucken kann, keine AU, keine Krankenhausweinweisung, keine Laborüberweisung, ...

Neulich waren es DRK-Kliniken in zwei Bundesländern, die erstens vernetzt und zweitens für mehrere Tage ausgefallen waren. Jetzt betrifft es eine Uniklinik plus einen weiteren verbundenen Standort.

Wenn man bedenkt, dass eine Uniklinik sicherlich eigene IT-Experten hat, während eine normale Arztpraxis ohne Internetanbindung üblicherweise auch ohne IT-Experten auskam, stellt sich die Frage:

Wie kann man in Kenntnis solcher systemischen Ausfälle so penetrant darauf drängen, alle Praxen in EIN Netz einbinden zu wollen?
LNS

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