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Politik

Spahn will Pflegefachkräfte auch aus Mexiko holen

Dienstag, 3. September 2019

Jens Spahn /dpa

Berlin – Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) will auch in Mexiko Pflegekräfte anwerben, um den Personalmangel einzudämmen. Der Minister werde noch im Septem­ber in das lateinamerikanische Land reisen, um eine Absichtserklärung zur Anwerbung von Fachkräften abzuschließen, wie sein Sprecher Hanno Kautz heute bestätigte.

Angestrebt wird demnach die Kooperation mit Ausbildern aus den sechs großen Pflege­schulen des Landes. In Mexiko gelten die junge Bevölkerungsstruktur, die Kooperations­bereitschaft der Regierung und die kulturelle Nähe des katholisch geprägten Landes als gute Voraussetzung für eine Fachkräfteanwerbung.

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Zuvor hatte die Bild über Spahns Reisepläne nach Mexiko berichtet. Spahn war im Juli ins Kosovo gereist, um dort Pflegekräfte anzuwerben. Die Parlamentarische Staatssekretärin Sabine Weiss (CDU) hatte sich zu diesem Zweck im August auf den Philippinen aufgehal­ten.

In Deutschland fehlen zehntausende Pflegekräfte, mehrere Bundesministerium haben in­zwischen eine konzertierte Aktion gestartet, um den Notstand zu beheben. In Deutsch­land gilt der Arbeitsmarkt bundesweit als „leergefegt“. © afp/kna/aerzteblatt.de

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Avatar #754103
Biochemie
am Mittwoch, 4. September 2019, 13:32

Wie können wir unsere Politiker in politischer Buchhaltung fördern?

Wir Säugetiere von der Rasse Mensch teilen uns den Planeten Erde mit 193 anderen Staaten und allen anderen Organismen, Pflanzen, Mineralien, usw..
Jeder dieser 193 Staaten hat seine eigene Geburtenkontrolle und muss je nach Situation mit Geburtenanreizen reagieren.
Dieses ist eine Grundvoraussetzung jeder der 193 Staaten, um die anfallende Volkswirtschaftliche Leistung ins Gleichgewicht zu bringen.
Das ist unabhängig, von welcher Partei, in einer Regierung.








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