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Ermittlungen gegen Apotheker wegen verbotener Arzneimittel­herstellung

Mittwoch, 4. September 2019

/dpa

Memmingen – Die Polizei ermittelt gegen drei schwäbische Apotheker wegen verbotener Arzneimittelherstellung. Wie die Beamten gestern berichteten, bestehe aufgrund einer Mitteilung des Landratsamtes der Verdacht, dass die Pharmazeuten „über einen Online-Handel selbst hergestellte Produkte illegal und falsch beworben an ahnungslose Verbrau­cher verkauft haben“. Bei den Beschuldigten handelt es sich um zwei Männer und eine Frau aus den Landkreisen Augsburg und Günzburg.

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Bei den verkauften Präparaten handelt es sich nach den bisherigen Ermittlungen nicht um die von den Apothekern beworbenen Nahrungsergänzungsmittel. Es seien vielmehr Produkte, die unter das Arzneimittelgesetz fallen. Für den Verkauf solcher Medikamente habe weder die notwendige Genehmigung vorgelegen, noch seien die entsprechenden Vorschriften bei der Herstellung eingehalten worden.

Zwei der Produkte sind nach Einschätzung des bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit gesundheitlich bedenklich. Es handele sich um Präparate mit den Wirkstoffen Procain und Roter Reisschalenextrakt, die als Nahrungsergänzungsmittel ver­kauft wurden. Betroffene Kunden sollen die Packungen bei der nächsten Polizeiinspektion abgeben. Wegen der Vorwürfe waren bereits im Juli die Apotheken und Privatwohnungen durchsucht worden. © dpa/aerzteblatt.de

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