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New York erklärt Masernausbruch für beendet

Mittwoch, 4. September 2019

New York – Nach dem größten Anstieg an Masernerkrankungen in New York seit fast drei Jahrzehnten hat die US-Ostküstenmetropole den Ausbruch für beendet erklärt.

Nach der Erklärung des Notstandes im April sei die Krankheit nach dem Einsatz von 500 Beamten, extra Impfungen und Aufklärungsarbeit eingedämmt, teilte Bürgermeister Bill de Blasio gestern mit. Die Stadt gab dafür den Angaben zufolge sechs Millionen Dollar (5,5 Millionen Euro) aus.

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Unter anderem hatten Behörden in einem Teil des Stadtviertels Brooklyn einen Anstieg der Fälle beobachtet – die 654 Erkrankungen traten zu etwa drei Viertel bei nicht geimpften Personen auf. © dpa/aerzteblatt.de

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Rosenkohl
am Freitag, 6. September 2019, 23:01

Übertriebene Maßnahmen

Naja, daß zweite Halbjahr bis Ende November hat aufgrund wärmerer Temperaturen halt stets sehr viel weniger Masernfälle, ist in Europa genauso. Die Sommerferien an den Schulen von New York City vom 26. Juli bis 5.September dürften ihr übriges zum Abebben der Maserwelle beigetragen haben. Es den Beamten, Nachimpfungen oder "Auklärungs"arbeiten zuzuschreiben, beinahe einen Beamten und 10.000 Dollar pro Masernfall auszugeben scheint arg übertrieben. Die Politiker nutzen halt jede Chance, sich mithilfe der Masern zu profilieren, an denen angeblich stets nur "die Impfgegner" schuld gehabt haben sollen.
LNS

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