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Charité, BIH und Israel Innovation Authority kündigen enge Zusammenarbeit an

Mittwoch, 4. September 2019

Berlin – Die Charité Berlin, das Berlin Institute of Health (BIH) und die Israel Innovation Authority wollen künftig enger zusammenarbeiten. Die israelische Innovationsbehörde werde für aus­­­­gewählte Projekte umfangreiche Mittel bereitstellen und die frühe klinische Arbeit von Start-ups unterstützen, hieß es heute von den drei Institutionen, die dafür eine Vereinbarung unterzeichneten.

Die Partnerschaft sei das Ergebnis einer langjährigen Beziehung zwischen der Charité und Israel sowie der Bemühungen, die akademischen Aktivitäten durch technologische Innovationen zu stärken, hieß es. Die Absichtserklärung skizziere ein Pilotprogramm zur gemeinsamen Entwicklung und Erprobung wirkungsvoller Technologien sowie Produkten, Dienstleistungen und Geräten innerhalb der Charité und des BIH. Das Pilotprogramm soll bis Ende 2019 gestartet werden.

„Wir sind sehr stolz auf diese Kooperation, denn Israel hat die bei weitem größte Start-up-Dichte der Welt und hat sich damit zu einem führenden Akteur in der internationalen digitalen Gesundheitsszene entwickelt“, sagte Axel Radlach Pries, Dekan der Charité und Interimsvorstand des BIH.

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Das Programm werde dabei helfen, dass Innovationen den Patienten so schnell wie mög­lich zugutekommen. „Der translationale Slogan ‚vom Labor zum Patientenbett‘ und umge­­kehrt – bekommt dabei wirkliche Substanz“, so Radlach Pries.

„Das Abkommen zwischen der Charité und der Israel Innovation Authority ist ein wichti­ger Meilenstein für die Stärkung der wirtschaftlichen Beziehungen im Bereich Medizin­technik und Digital Health zwischen Deutschland und Israel“, betonte der Botschafter Israels in Deutschland S.E. Jeremy Issacharoff.

Die Fähigkeit, klinische Studien und Testpilotprojekte in den weltweit führenden Ge­sund­heitsinstituten und -kliniken durchzuführen, sei ein wichtiger Schritt für die Entwick­lung israelischer Start-ups und Unternehmen über die Forschungs- und Entwicklungsphase hinaus, erklärte Aharon Aharon, CEO der Israel Innovation Authority. © may/EB/aerzteblatt.de

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