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Dresden erhält Zentrum für digitale Gesundheit

Freitag, 6. September 2019

Dresden – Dresden erhält ein neues Zentrum an der Schnittstelle von Medizin und neuen Technologien. Das Zentrum ist eine gemeinsame Initiative der Dresdner Hochschulme­dizin mit der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik und der Fakultät Informatik der Technischen Universität Dresden sowie außeruniversitären Partnern.

Die Else-Kröner-Fresenius-Stiftung fördert das Vorhaben über zehn Jahre mit insgesamt 40 Millionen Euro. Das Geld ist für den Aufbau innovativer Ausbildungs- sowie Organisa­tionstrukturen, eine fächerübergreifende Zusammenarbeit und den Ausbau zusätzlicher Forschungsressourcen vorgesehen.

„Mit seiner Gründung bietet sich die Chance, auf dem Dresdner Campus eine neue Inter­disziplinarität zwischen Hochtechnologie und Medizin zu schaffen“, hieß es aus Dresden. Die Möglichkeiten neuer Technologien wie Robotik, Sensorik, neuen Materialien und künst­licher Intelligenz zum Wohle der Patienten einzusetzen, nach europäischen Wertemaßstäben zu gestalten und positiv erlebbar zu machen, sei die gemeinsame Vision des neuen Zentrums.

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Ein „Living Lab“ soll den praktischen Rahmen für die patientennahe Forschung bieten. So soll sich die Zeit bis zur Einführung von Innovationen in den Versorgungsalltag deutlich verkürzen. Für das Zentrum wird ein eHealth Campus direkt auf dem Gelände des Dres­dner Universitätsklinikums entstehen, wo Mediziner und Ingenieure gemeinsam arbeiten.

„Schon heute ist ein Großteil unseres medizinischen Wissens und unsere klinische Doku­mentation digital. Die Vorteile der Digitalisierung kommen aber noch viel zu wenig bei den Patienten und unseren Kollegen im medizinischen Arbeitsalltag an“, sagte Jochen Hampe, Gastroenterologe am Universitätsklinikum Dresden und Sprecher des Zentrums.

Die Wissenschaftler und Ärzte des Zentrums eint eine positive und partizipative Sicht auf den technologischen Fortschritt in der Medizin. „Unsere europäischen Werte und unsere Vision für eine patientenzentrierte digitale Medizin der Zukunft können wir nur einbrin­gen, wenn wir aktiv gestalten und mit unseren Innovationen international führend sind“, so Hampe. © hil/aerzteblatt.de

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