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Medizin

Malariaforscher halten Ausrottung der Krankheit bis 2050 für möglich

Montag, 9. September 2019

Malariamücken (Anopheles maculipennis) /dpa

London – Führende Malariaexperten halten die Ausrottung der Krankheit bis zum Jahr 2050 für möglich. Dies sei ein „mutiges, aber erreichbares Ziel“, betonten die Forscher der Lancet-Kommission zur Ausrottung von Malaria in einem heute im Lancet (DOI: 10.1016/S0140-6736(19)31139-0) veröffentlich­ten Bericht. Die Experten rufen die Weltgesundheits­organisation auf, sich diesem Ziel zu verpflichten.

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Bereits in den vergangenen Jahren habe sich die Situation verbessert, heißt es. So sei Malaria im Jahr 2016 in 86 Ländern weltweit aufgetreten, im Jahr 2000 waren es noch 106 Länder.

Zugleich seien die Ausgaben zur Bekämpfung auf nationaler und internationaler Ebene von 1,5 Milliarden auf 4,3 Milliarden US-Dollar pro Jahr angestiegen. Nötig seien zusätz­lich etwa 2 Millionen US-Dollar jährlich, um das Ziel einer malariafreien Welt zu errei­chen, so die Forscher.

Bis heute erkranken jedes Jahr rund 200 Millionen Menschen an der Infektionskrankheit. Besonders bei Kindern, alten und gesundheitlich angeschlagenen Menschen kann Malaria zum Tod führen. © kna/aerzteblatt.de

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