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Ausland

2.500 Vermisste nach Hurrikan „Dorian“

Donnerstag, 12. September 2019

Hurrikan Dorian hat erhebliche Verwüstungen auf den Bahamas angerichtet. /picture alliance / abaca

Nassau/Oslo – Eine Woche nach dem verheerenden Hurrikan „Dorian“ werden auf den Bahamas noch immer rund 2.500 Menschen vermisst. Das teilte die Katastrophenschutz­behörde des karibischen Inselstaats gestern mit.

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Die Zahl geht demnach aus einer Liste der Regierung hervor, die allerdings bislang nicht mit den Namen der Menschen abgeglichen wurde, die sich noch in Notunterkünften aufhielten. Mehr als 5.500 Menschen seien inzwischen von den verwüsteten Gebieten im Norden der Bahamas auf die bevölkerungsreichste Insel New Providence gebracht wor­den.

„Dorian“ hatte am 1. September die Abaco-Inseln als Hurrikan der höchsten Kategorie getroffen und verharrte später über der Insel Grand Bahama. Erst nach knapp drei Tagen mit enormen Zerstörungen zog er komplett über die Bahamas hinweg. Bislang wurden nach Regierungsangaben 50 Todesopfer bestätigt. Ge­sund­heits­mi­nis­ter Duane Sands sagte, die endgültige Zahl der Toten werde wohl „überwältigend“ sein. © dpa/aerzteblatt.de

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