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Junge Menschen in Deutschland konsumieren häufiger E-Zigaretten

Donnerstag, 12. September 2019

Jugendliche sitzt auf einem Skateboard und raucht E-Zigarette. /6okean, AdobeStock.com
/6okean, AdobeStock.com

Berlin – Trotz des allgemeinen Trends zum Nichtrauchen steigt bei jungen Menschen in Deutschland der Konsum von E-Zigaretten. 4,2 Prozent der Zwölf- bis 17-Jährigen und 6,6 Prozent der jungen Erwachsenen gaben bei einer Umfrage im Jahr 2018 an, in den vergangenen 30 Tagen E-Zigaretten geraucht zu haben. Das geht aus einer Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hervor, die heute veröffentlicht wurde.

2012 hatte dieser Anteil der E-Zigaretten-Nutzer nur bei 2,6 Prozent bei den Jugendlichen beziehungsweise 3,9 Prozent bei den jungen Erwachsenen gelegen. Auch das Shisha­rauchen bei den 18- bis 25-Jährigen stieg weiter – 19,1 Prozent gaben an, in den vergangenen 30 Tagen Wasserpfeife geraucht zu haben.

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Zehn Jahre zuvor waren es noch 7,8 Prozent gewesen. Bei den Jugendlichen sank der Anteil der Wasserpfeifenraucher von 12,2 Prozent im Jahr 2008 auf neun Prozent im vergangenen Jahr.

Trend zum Nichtrauchen hält an

Insgesamt wird aber immer seltener zur Zigarette gegriffen. Den BZgA-Daten zufolge sank die Raucherquote der Zwölf- bis 17-Jährigen seit 2001 von 27,5 Prozent auf 6,6 Prozent im Jahr 2018. Bei den 18- bis 25-Jährigen rauchen aktuell 24,8 Prozent. 2001 waren es noch 44,6 Prozent. Für die Studie wurden zwischen April und Juni 2018 bundesweit rund 7.000 Jugendliche und junge Erwachsene befragt.

„Rauchen ist uncool: Nie zuvor haben mehr Jugendliche komplett auf das Rauchen verzichtet“, erklärte BZgA-Leiterin Heidrun Thaiss. Fast 83 Prozent der Jugendlichen rauchten nach eigener Aussage demnach noch nie in ihrem Leben. Auch bei den jungen Erwachsenen griffen rund 44 Prozent noch nie zum Glimmstengel.

Besorgt zeigte sich Thaiss allerdings über den Konsum von Wasserpfeifen und E-Zigaretten. Dies sei nach wie vor „problematisch“, vor allem weil die langfristigen gesundheitlichen Folgen der inhalierten Substanzen weiterhin unklar seien, erklärte die Expertin.

In den USA sorgt derzeit eine Welle von schweren Lungenerkrankungen, bei denen ein Zusammenhang mit E-Zigaretten vermutet wird, für Besorgnis. Mehr als 450 Fälle sind bislang bekannt, sechs der betroffenen Patienten starben. Viele der Erkrankten sind junge Menschen. Die US-Regierung plant deshalb ein landesweites Verbot von E-Zigaretten mit Aromastoffen. © afp/aerzteblatt.de

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Avatar #731292
cis2000
am Donnerstag, 19. September 2019, 01:09

Neue Studie!

Was wäre, wenn finanzielle Mittel für eine positive Studie der E Zigarette bereit stehen würden? Sagen wir mal 3 Millionen Euro! Was würden Studenten und Lehrstühle damit anfangen? Wie würde das Ergebnis aussehen?
Avatar #715180
DrSchnitzler
am Donnerstag, 12. September 2019, 19:18

... Ja. ABER:

siehe
https://tobaccoanalysis.blogspot.com/2019/09/e-cigarettes-are-gateway-to-smoking-so.html

Im übrigen auch hier:
E-Zigaretten und "Wasserpfeifen" (Shishas) sind nun zwei VÖLLIG verschiedene Dinge, genau so wie man erstere wiederum mit "E-Joints" (aktuelle Todesfälle durch ÖL-haltige Beimischungen zu MARIHUANA!) nicht durcheinanderbringen darf.

"Wasser-DAMPF" (E-Zigaretten) und "Wasser-PFEIFE" haben der Sache nach nun rein gar nichts gemein. BITTE INFORMIEREN Sie richtig.

_____________
Der Unterzeichner stellt ausdrücklich klar, dass a) kein Interessenkonflikt besteht, und b) auch für ihn der Schutz menschlichen Lebens unverhandelbar ist.

MfkG Dr. A. Schnitzler, FAfIM, Lüneburg
LNS

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