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Neurochirurgen aus Regensburg entwickelten robotisches Operationsmikroskop mit

Dienstag, 17. September 2019

Bei der Entwicklung des Endoskops war das Universitätsklinikum Regensburg maßgeblich beteiligt. /UKR, Marion Schweiger

Regensburg – Mediziner der Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie des Universitäts­kli­nikums Regensburg (UKR) haben als Referenzzentrum ein neues robotisch gesteuertes Operationsmikroskop mitentwickelt. Das neue Kinevo-Operations­mi­kros­kop liefert nicht nur hochauflösende Vergrößerungen, sondern ist unter anderem zu­sätzlich mit einem integrierten Endoskop ausgestattet, das am UKR mitentwickelt wurde.

„Wir können dank der 4K-Auflösung und der 3D-Technik noch genauer hinsehen, weil wir unsere Operationsfläche aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten können“, erläutert Karl-Michael Schebesch, Geschäftsführender Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Neuro­chirurgie. Zudem werde alles, was man durch das Mikroskop sehe, auf einen großen Mo­ni­tor projiziert, wodurch das gesamte OP-Team den Eingriff mitverfolgen und entspre­chend schnell reagieren könne.

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„Es ist uns ein besonderes Anliegen, auch die Entwicklung neuer Instrumente für den me­dizinischen Fortschritt voranzubringen“, ergänzte Alexander Brawanski, Direktor der Klinik und Poliklinik. Einen solchen Fortschritt stelle auch das neue Mikroskop dar, bei dessen Entwicklung das UKR federführend beteiligt war.

„Wir wurden gefragt, welche Funktionen ein solches Endoskop zwingend benötigt und natürlich waren wir gerne bereit, unser Praxiswissen zur Verfügung zu stellen“, so Sche­busch. Das integrierte Endoskop erleichtere die Arbeit der Mediziner enorm, da es ihnen erlaube, noch präziser an die zu operierenden Stellen vorzudringen.

„Das Endoskop erlaubt es uns, direkt an einen Tumor oder an eine andere zu operierende Stelle vorzudringen und die integrierte Kamera liefert uns perfekte Bilder“, so der Neuro­chi­rurg. Zudem gestatte die sogenannte Infrared 800-Technik dem Operateur, vor allem bei Gefäßeingriffen wie Angiomen oder Aneurysmen, Richtung und Geschwindigkeit des Blutflusses im Gefäß oder in der Gefäßfehlbildung exakt einzuschätzen. „Auf diese Weise können wir unsere operative Strategie anpassen“, so Schebusch. © hil/aerzteblatt.de

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