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Behinderten­fachverbände für inklusive Kinder- und Jugendhilfe

Mittwoch, 18. September 2019

/mjowra, stockadobecom

Berlin – Fachverbände für Menschen mit Behinderung haben eine inklusive Sozialgesetz­gebung in der Kinder- und Jugendhilfe gefordert. Damit könnten Kinder und Jugendliche mit Behinderung und deren Familien effektiv von den Leistungen des SGB VIII profitieren, erklärten die Fachverbände am Dienstag in Berlin. Sie äußerten sich zum Auftakt der 5. Sitzung der Arbeitsgruppe „SGB VIII: Mitreden - Mitgestalten“.

Bei einer inklusiven Ausgestaltung des Sozialgesetzbuchs würden die Leistungen nicht mehr aus zwei verschiedenen Leistungssystemen, sondern einheitlich aus dem der Kinder- und Jugendhilfe erbracht, betonten die Verbände. Dabei müssten alle bislang bestehenden Leistungen der Eingliederungshilfe und der Hilfen zur Erziehung erhalten bleiben. Ziel der Reform müssten verlässliche Rahmenbedingungen für alle Beteiligten sein.

Bei einem Treffen mit Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) und dem Bundes­behindertenbeauftragten Jürgen Dusel im Bundesfamilienministerium verliehen Kinder und Jugendliche mit Behinderung ihren Forderungen Nachdruck.

Zu den Fachverbänden gehören die evangelische Behindertenhilfe, der Verband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen, die Bundesvereinigung Lebenshilfe, die Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie sowie der Bundesverband anthroposophisches Sozialwesen. Sie repräsentieren nach eigenen Angaben rund 90 Prozent der Dienste und Einrichtungen für Menschen mit geistiger, seelischer, körperlicher oder mehrfacher Behinderung in Deutschland. © kna/aerzteblatt.de

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