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Ältere Kinder seltener bei Vorsorge­untersuchungen

Donnerstag, 19. September 2019

/dpa

Stuttgart – Mit steigendem Alter ihrer Kinder nehmen Eltern Vorsorgeuntersuchungen für den Nachwuchs seltener in Anspruch. Das geht aus einer Auswertung der Versichertenda­ten der AOK Baden-Württemberg hervor.

So wurden 2017 noch sämtliche bei der AOK versicherten Babys zur Untersuchung U4 gebracht. Zur Untersuchung U8, die bei Kindern im Alter von vier Jahren ansteht, kamen nur noch 80 Prozent, wie die Krankenkasse heute mitteilte.

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Bei den insgesamt zehn Vorsorgeuntersuchungen þ die letzte steht mit etwa fünf Jahren an – prüfen Ärzte den Gesundheitszustand und die altersgemäße Entwicklung – etwa ob Kinder gut sehen, hören oder sprechen können. Nach Angaben der AOK sollen Verdachts­fälle rechtzeitig diagnostiziert und behandelt werden können. Die Kosten übernehmen die Krankenkassen.

Die Untersuchungen sind nach dem Kinderschutzgesetz Baden-Württemberg verpflich­tend. Ob Erziehungsberechtigte dieser Pflicht nachgekommen sind, prüfen die Gesund­heits­ämter nach Angaben des Sozialministeriums bei der Einschulungsuntersuchung.

Versäumte Untersuchungen müssen nachgeholt werden. Entweder übernimmt diese das Gesundheitsamt oder sie findet bei einem Arzt statt und das Landratsamt trägt die Kosten, so eine Sprecherin des Ministeriums.

Vorsorgeuntersuchung für Teenager zwischen 13 und 14 Jahren haben 2017 noch 43 Prozent der Versicherten wahrgenommen – 2013 waren es noch knapp 52 Prozent. © dpa/aerzteblatt.de

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