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Ausland

Elfenbeinküste führt Impfpflicht ein

Donnerstag, 19. September 2019

/dpa

Abidjan/Cotonou – Die Elfenbeinküste schreibt künftig Routineimpfungen für Säuglinge bis elf Monate und Schwangere vor. Wer nicht geimpft ist, dem drohen Sanktionen. Das be­schloss der Ministerrat, wie die Ivorische Presseagentur (AIP) berichtete.

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Nach Informationen des Regierungssprechers, Informationsminister Sidi Toure, seien bis heute trotz Impfkampagnen zu viele Menschen nicht immunisiert. Dabei hätten flächen­de­ckende Impfungen dafür gesorgt, dass früher endemische Krankheiten nicht mehr auftreten.

Laut Radio France Internationale (RFI) liegt die Impfquote bei mehr als 80 Prozent. Der neue Beschluss richtet sich zum einen gegen Eltern, die Impfgegner sind. Zum anderen soll ver­hin­dert werden, dass medizinisches Personal Impfstoffe verkauft, obwohl diese kostenfrei sind. © kna/aerzteblatt.de

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MITDENKER
am Donnerstag, 19. September 2019, 23:14

Technik- und Wissenschaftsgläubigkeit

An der Elfenbeinküste regiert offenbar eine ausgeprägte Technik- und Wissenschaftsgläubigkeit, die hierzulande zwar vorhanden ist, aber hinterfragt wird. Mit Recht, denn alle Jahre wieder fallen "wissenschaftlich fundierte" Vorgehensweisen, weil man es später einfach besser weiß. Ich erspare mir hier die vielen Beispiele.
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