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Pille und Kondom meistgenutzte Verhütungsmittel

Donnerstag, 19. September 2019

/TanyaJoy, stock.adobe.com

Köln – Pille und Kondom sind nach wie vor die meistgenutzten Verhütungsmittel in Deutschland. Das hat eine Untersuchung im Auftrag der Bundeszentrale für gesundheitli­che Aufklärung (BZgA) ergeben. Demnach nannten 47 Prozent der sexuell aktiven Frauen und Männer, die verhüteten, die Pille. 46 Prozent nutzten das Kondom. Bei der Frage wa­ren Mehrfachantworten möglich.

Im Vergleich zur Vorgängerstudie aus dem Jahr 2011 stieg die Kondomnutzung um 9 Pro­zentpunkte, die Verwendung der Pille ging im selben Zeitraum um 6 Prozentpunkte zu­rück. Besonders deutlich sei dieser Trend in der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen: Hier sank der Anteil der Pillennutzenden von 72 auf 56 Prozent.

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Der Studie zufolge werden Pille und Kondom auch häufig gleichzeitig angewendet. Den Be­fragten sei dabei neben der Sicherheit auch der Schutz vor sexuell übertragbaren In­fek­­tio­­nen wichtig, teilte die BZgA anlässlich des Weltverhütungstags am 26. September mit.

Die Umfrage zeigt auch, dass Erwachsene eine „eher kritische Einstellung zu hormo­nellen Verhütungsmethoden“ haben, wie die BZgA schreibt. Mit 48 Prozent habe fast die Hälfte der Befragten der Aussage zugestimmt, dass Verhütung mit Hormonen „negative Auswir­kungen auf Körper und Seele“ habe.

55 Prozent lehnten demnach die Aussage ab, man könne die Pille über Jahre hinweg un­bedenklich anwenden. Je jünger die Befragten, umso höher sei der Anteil derjenigen mit einer pillenkritischen Einstellung gewesen. Auch bei Befragten mit Migrationshinter­grund seien hormonkritische Äußerungen „auf überdurchschnittlich viel Resonanz“ (64 Prozent Zustimmung) gestoßen.

Zugleich stieg laut Umfrage der Anteil der Nutzer von natürlichen Verhütungsmethoden wie der Temperatur- oder der Kalendermethode auf insgesamt niedrigem Niveau von 2 Prozent 2011 auf 5 Prozent im Jahr 2018. Außer­dem wurden noch die Spirale (10 Prozent) genannt sowie die Sterilisation von Mann (3 Prozent) oder Frau (2 Prozent), Vaginalring (2 Prozent) und Dreimo­natsspritze (1 Prozent). © dpa/kna/aerzteblatt.de

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