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Politik

Rheinland-Pfalz schafft Beratungsstelle für Menschen ohne Kran­ken­ver­siche­rung

Freitag, 20. September 2019

/dpa

Mainz – Menschen ohne Kran­ken­ver­siche­rung in Rheinland-Pfalz können sich künftig an eine Clearingstelle wenden. Die Clearingstelle bietet individuelle Beratungsgespräche in verschiedenen Sprachen an, auf Wunsch auch anonym.Träger ist der Verein Armut und Ge­sundheit in Mainz mit dem Mainzer Sozialmediziner Gerhard Trabert als Vorsitzenden.

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„Unser Ziel bleibt weiterhin, möglichst viele Personen in die Kran­ken­ver­siche­rung zu­rück­zuführen“, sagte Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichten­thä­ler (SPD) gestern in Mainz. „Das Angebot richtet sich auch gezielt an ausländische Personen ohne Krankenversiche­rungs­­schutz“, sagte Integrationsministerin Anne Spiegel (Grüne). Die Kosten für das Pro­jekt in Höhe von 168.000 Euro tragen je zur Hälfte das Sozial- und das Integrationsminis­terium.

Aufgrund der Gesetzeslage dürfte es in Deutschland eigentlich keine Menschen mit rechtmäßigem Aufenthalt ohne Kran­ken­ver­siche­rungsschutz geben, hieß es seitens des Sozialministeriums. Finanzielle oder psychische Ausnahmesituationen, Überforderung und Unwissenheit könnten Menschen jedoch davon abhalten, sich zu versichern. Dazu kämen EU-Bürger mit ungeklärtem Anspruch auf Sozialleistungen sowie Menschen ohne gültigen Aufenthaltsstatus aus anderen Ländern. © dpa/aerzteblatt.de

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