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Vermischtes

Zahl der Toten und Verletzten nach E-Zigaretten-Ge­brauch steigt weiter an

Montag, 23. September 2019

Jungendlicher raucht eien E-Zigarette. /Himchenko, AdobeStock.com
Es gibt viele verschiedene E-Zigaretten und Tausende Liquids, die verdampft werden. Die Inhaltsstoffe dieser Flüssigkeiten, die Aromen wie Melone oder Walderdbeere enthalten können, sind in der Regel nicht ausgewiesen. /Himchenko, AdobeStock.com

Boston – Vergangene Woche waren es noch sechs Todesfälle, die in den USA offenbar auf die Nutzung von E-Zigaretten zurückgehen. Inzwischen ist die Zahl auf acht Todesfällen in Folge schwerster Lungenschäden angestiegen. Die Ursache ist noch immer unklar.

Die zuständige Gesundheitsbehörde bestätigte Ende voriger Woche den ersten Todesfall im Bundesstaat Missouri – national ist es der achte Tote. Der Mann im Alter von Mitte 40 war demnach schon seit Wochen in stationärer Behandlung und starb in einem Kranken­haus in St. Louis an akutem Lungenversagen (Acute Respiratory Distress Syndrome, ARDS). Er habe vorher keine Lungenerkrankung gehabt, hieß es weiter.

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Angesichts der Entwicklung sprachen zwei US-Experten von einer Gesundheitsgefahr epidemischen Ausmaßes. Bis Freitag seien in den USA und auf den Jungferninseln 908 Fälle von schweren Lungenerkrankungen, die mit Dampfen zusammenhängen, aufgetreten, schreiben Yulin Hswen und John Brownstein vom Boston Children's Hospital im New England Journal of Medicine.

Knapp 500 davon seien bestätigt, bei den übrigen handele es sich um Verdachtsfälle. Besonders viele Fälle traten demnach in den US-Staaten Illinois, Kalifornien und New York auf. Der erste Fall war demnach Ende Juli registriert worden.

In Deutschland und auch europaweit ist bislang kein ähnlicher Anstieg von Lungen­schädi­gungen bekannt. Die Beschwerden scheinen sich auf Benutzer in den USA zu be­schränken. In Deutschland sind die Zusammensetzungen der Wirkstoffe von E-Zigaretten deutlich strenger reguliert als in den USA. © dpa/gie/aerzteblatt.de

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Kommentare

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Avatar #715180
DrSchnitzler
am Montag, 23. September 2019, 16:01

... Falsche Informationen werden auch durch Wiederholung nicht richtig.

siehe:
http://tobaccoanalysis.blogspot.com/2019/

Es handelt sich (soweit bekannt) stets um eine "Lipid-Pneumonie", die naturgemäß mit "wässrigem Dampf, Aroma und ggf. Nikotin" nicht in Verbindung zu bringen ist.

Der oben erwähnte aktuelle Fall wird geschildert: »... a young man ... who started vaping because of chronic pain issues«.

Wie bitte soll es möglich sein, dass dieser Mann NIKOTIN gegen seine Schmerzen inhaliert haben soll? Welchen Sinn sollte das ergeben? Näher liegt wohl THC-Öl (oder eine vergleichbare, schmerzlindernde Substanz). "Wegen Schmerzen" dann möglicherweise auch in erhöhter Dosis. Was durchaus die Bedeutung von "Galenik" (hier, bislang bekannt: ölhaltige Hilfsstoffe, also Tocopherolhaltiges Öl) unterstreicht.


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Der Unterzeichner stellt ausdrücklich klar, dass a) kein Interessenkonflikt besteht, und b) auch für ihn der Schutz menschlichen Lebens unverhandelbar ist.

MfkG Dr. A. Schnitzler, FAfIM, Lüneburg
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