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Ausland

Streit um Schwangerschafts­abbrüche in der Slowakei

Dienstag, 24. September 2019

Bratislava – In der Slowakei ist ein Streit um das Abtreibungsrecht für Frauen ausgebro­chen. Abtreibungsgegner versammelten sich heute vor dem Parlament in Bratislava, um die Abgeordneten zu einer Verschärfung des Rechts zum Schwangerschaftsabbruch aufzufor­dern, wie die Agentur TASR berichtete.

Derzeit liegen vier entsprechende Gesetzesinitiativen der Opposition, darunter auch der ul­trarechten Volkspartei – Unsere Slowakei (LSNS), im Einkammerparlament, dem Nati­onal­rat. Vertreter christlicher Initiativen wie der Allianz für die Familie forderten einen besseren Schutz des ungeborenen Lebens.

Ministerpräsident Peter Pellegrini hält die aktuelle Gesetzeslage indes für ausreichend. „Es werden unnötig Spannungen in der Gesellschaft geschürt“, erklärte der Sozialde­mo­krat kürzlich.

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In dem EU-Mitgliedstaat sind derzeit Abtreibungen bis zur 12. Schwangerschaftswoche zugelassen. Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche ist rückläufig. Im vorigen Jahr waren es rund 6.000 – ein Rückgang auf weniger als ein Drittel seit 1997. © dpa/aerzteblatt.de

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