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Ausland

US-Bundesstaat Massachusetts verbietet vorerst Verkauf von E-Zigaretten

Mittwoch, 25. September 2019

/picture alliance, Nicolas Maeterlinck, BELGA

New York – Als erster US-Bundesstaat hat Massachusetts den Verkauf von E-Zigaretten vorerst vollständig verboten. Gouverneur Charlie Baker sagte gestern, das Verbot in dem Bundesstaat im Nordosten der USA gelte bis zum 25. Januar 2020.

Der Gouverneur sprach von einem Gesundheitsnotstand, nachdem in den USA hunderte Menschen nach dem Konsum von E-Zigaretten Lungenerkrankungen erlitten. Jetzt solle geprüft werden, was die Menschen krank mache und wie solche Produkte besser reguliert werden könnten, um die Gesundheit der Menschen zu schützen, sagte Baker.

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Massachusetts ist der erste US-Bundesstaat, der alle E-Zigaretten verbietet. Die Bundes­staaten Michigan und New York hatten kürzlich bereits ein Verbot von aromatisierten E-Zigaretten verhängt. Elektrozigaretten mit süßlichen oder nach Menthol schmeckenden Zusatzstoffen sind besonders bei jungen Leuten sehr beliebt.

In den vergangenen Wochen sind in den USA hunderte Menschen nach dem Konsum von E-Zigaretten erkrankt. Mehrere Patienten starben. Bislang ist unklar, was zu den Lungen­er­krankungen führt. Die Gesundheitsbehörden waren im Juli erstmals auf eine Häufung von Fällen schwerer Lungenerkrankungen bei Nutzern von E-Zigaretten aufmerksam ge­worden.

Die Betroffenen leiden unter Symptomen wie starken Atemproblemen und Brustschmerz, viele müssen künstlich beatmet werden. Die US-Regierung hat ein landesweites Verbot von E-Zigaretten mit Aromastoffen angekündigt.

Elektrische Zigaretten, bei denen nikotinhaltige Flüssigkeit verdampft wird, haben in den USA und in vielen anderen Ländern in den vergangenen Jahren enorm an Beliebtheit gewonnen.

Die Behörden sehen den Trend mit Sorge, zumal bislang wenig über die gesundheitlichen Gefahren bekannt ist. Befürworter der E-Zigarette argumentieren, sie sei deutlich weniger gesundheitsschädlich als herkömmliche Zigaretten und könne Rauchern dabei helfen, von der Tabaksucht loszukommen. © afp/aerzteblatt.de

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DrSchnitzler
am Donnerstag, 26. September 2019, 01:16

... Schelmereien.

Hierzu aktuell Prof. Michael Siegel:
https://tobaccoanalysis.blogspot.com/2019/09/massachusetts-governors-emergency-order.html

Nachvollziehbar ist das Argument, dass das Verbot viele (wenn nicht praktisch alle) kleine lokale Händler ruinieren wird.

Daraus folgt: Gewinner ist "big tobacco", ggf. mit seinen Sparten "rauchfreier Tabak" (zB Iqos) und "E-Zigaretten" (zB JUUL). So etwas muss man wollen ("So are they all, all honourable men". Shakespeare, Julius Caesar). Jedenfalls dürfen sich die Kunden zwischenzeitlich "legal verfügbarer" Tabakzigaretten "erfreuen". Wofür hat sich die Tabakkontrolle eigentlich Jahrzehnte lang stark gemacht? Und wofür (bzw. in wessen Diensten) steht sie HEUTE?

Dass die Prohibition "Fusel und Mafia" groß gemacht hat, läßt einen schaudernd über den großen Teich blicken. Manche lernen halt nie dazu.

Übrigens: eine Schachtel Zigaretten (20 Stück, zusammen etwa 20 mg Nikotin) kostet derzeit knapp 7 Euro. Die gleiche Menge Nikotin für E-Zigaretten 10-16 Cent. EIN SCHELM, wer da knallharte finanzielle Interessen diverser Seiten vermutet.

Eine SCHANDE, wer dazu Beihilfe leistet.

___________
Der Unterzeichner stellt ausdrücklich klar, dass a) kein Interessenkonflikt besteht, und b) auch für ihn der Schutz menschlichen Lebens unverhandelbar ist.

MfkG Dr. A. Schnitzler, FAfIM, Lüneburg
LNS

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