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Neue Forschungsgruppe zur Allergieprävention bei Kindern

Montag, 30. September 2019

/coldwaterman, stock.adobe.com

Magdeburg – „Gesundheitskompetenz in der Allergieprävention bei Kindern“ ist das The­ma einer neuen Forschungsgruppe, die an der Universitätsmedizin Magdeburg koordi­niert wird.

Die Arbeitsgruppe um Christian Apfelbacher, Direktor des Instituts für Sozial­medizin und Gesundheitsökonomie an der Otto-von-Guericke-Universität, untersucht da­bei unter anderem die Fragen, welche Personen und Faktoren Einfluss darauf haben, was Eltern zur Vorbeugung tun und welche Maßnahmen aus wissenschaftlicher Sicht effektiv sind.

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Die Gruppe besteht aus sechs Wissenschaftlern aus Magdeburg, Hannover, Regensburg und Freiburg. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Vorhaben mit 2,2 Millionen Euro.

„Allergien gehören bei Kindern zu den am häufigsten auftretenden Krankheiten. Doch vie­le Eltern sind verunsichert, was sie zur Prävention tun sollten. Dazu wollen wir For­schung betreiben, auch um mittelfristig Angebote zur Förderung der Gesundheitskompe­tenz im Anwendungsfeld Allergieprävention zu entwickeln“, erläutert Apfelbacher.

Laut den Forschern geht der Trend geht weg von der Vermeidung hin zur frühzeitigen Kon­frontation mit allergieauslösenden Stoffen wie Nüssen oder Tierhaaren. Das For­scherteam geht nun der Frage nach, wie sich dieser Wandel auf die Gesundheitskompe­tenz der Eltern auswirkt.

In sechs Teilprojekten wollen die Wissenschaftler dabei unter anderem untersuchen, auf welche Quellen Eltern vertrauen und unter welchen Einflüssen Ärzte und Hebammen stehen.

DFG-Forschungsgruppen sollen ein enges Arbeitsbündnis mehrerer herausragender Wissenschaftler ermöglichen, die gemeinsam eine Forschungsaufgabe bearbeiten. Die Gruppen können bis zu acht Jahre gefördert werden können, und zwar in zwei Förderperioden von vier Jahren. © hil/aerzteblatt.de

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