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Verdi wirft Asklepios-Kliniken illegale Einschüchterung vor

Mittwoch, 2. Oktober 2019

/dpa

Seesen – Die Gewerkschaft Verdi hat den Asklepios-Kliniken in Seesen im Landkreis Goslar illegale Einschüchterungsversuche im Tarifstreit vorgeworfen. So habe die Geschäftsführung bei Teilnahme am Streik mit Kündigung gedroht und eine Streikbruchprämie ausgelobt, teilte Verdi gestern in Braunschweig mit. Verdi-Sprecher Jens Havemann sagte, das Streik­recht gelte für jeden Beschäftigten, keiner müsse der Anweisung zum Notdienst folgen. Die Androhung rechtlicher Konsequenzen bezeichnete er als haltlos. Die Gewerkschaft hat die Beschäftigten aufgerufen, am Mittwoch und Freitag erneut die Arbeit niederzulegen. Seit Juli gab es bereits vier Warnstreiktage.

Asklepios bestätigte auf Anfrage, dass der Arbeitgeber für die Schildautalkliniken eine Notdienstverpflichtung in Kraft gesetzt habe, da es keine Notdienstvereinbarung mit Verdi gebe. Mitarbeiter, die an Tagen, an denen sie nicht im Dienst eingeplant waren, arbeiten, würden pauschal vergütet. „Dies sind Maßnahmen zur Sicherstellung der Patientenver­sorgung“, sagte die Asklepios-Regionalgeschäftsführerin für den Harz, Adelheid May. Laut Verdi hatte Asklepios die Unterzeichnung einer Notdienstvereinbarung im Gegensatz zu den vergangenen Streiks diesmal verweigert.

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Die Beschäftigten der Asklepios-Schildautalkliniken streiken für einen Tarifvertrag nach Vorbild des öffentlichen Diensts. Asklepios aber lehnt Gespräche mit der Gewerkschaft ab und hält an Verhandlungen mit dem Betriebsrat fest. © dpa/aerzteblatt.de

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