NewsPolitikWehrbeauftragter will mehr Hilfen für psychisch kranke Soldaten
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

Wehrbeauftragter will mehr Hilfen für psychisch kranke Soldaten

Freitag, 4. Oktober 2019

Uploaded: 13.04.2017 16:56:28 by maybaum

Berlin – Der Wehrbeauftragte des Bundestags, Hans-Peter Bartels (SPD), drängt auf weitere Hilfen bei einsatzbedingten psychischen Erkrankungen (PTBS) von Soldaten. Es sei schon viel erreicht, „aber die Verbesserung der PTBS-Behandlung bleibt ein Thema für politischen Druck“, schreibt Bartels in einem Gastbeitrag für die Zeitschrift Kompass des katholischen Militärbischofs in der Oktoberausgabe (Oktober).

Der Wehrbeauftragte räumt ein, es gebe bereits ein Psychotraumazentrum der Bundeswehr und Reformen beim Versorgungsrecht. Auf diese Fortschritte müssten aber weitere folgen, um „betroffene Soldaten wieder zurück in ein normales gesellschaftliches Leben zu bringen“.

Anzeige

Derzeit würden neue Behandlungsmethoden wie Therapien mit Tieren erprobt und eine Zentrale Koordinierungsstelle für Einsatzgeschädigte Soldaten eingerichtet, so der SPD-Politiker. Eine wesentliche Herausforderung bleibe, auch viele Jahre nach den Einsätzen mit ehemaligen Bundeswehrangehörigen und deren Familien Kontakt aufzunehmen, um ihnen Hilfen anzubieten. © kna/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Avatar #760232
penangexpag
am Samstag, 5. Oktober 2019, 14:21

Hilfen für psychisch kranke Soldaten

Selbstverständlich soll kranken Menschen die notwendige Hilfe zuteil werden. Grundsätzlich gilt aber : Vorbeugen ist besser als Heilen..
Will sagen : Die Prüfung der psychischen Belastbarkeit von Bewerbern für die Bundeswehr muß in der notwendigen Rigidität drastisch ausgeweitet werden.
LNS

Nachrichten zum Thema

22. Oktober 2020
Essen – Verschlechtert sich die psychische Gesundheit eines Partners, gefährdet dies eine Beziehung massiv: Das Risiko einer Trennung innerhalb von zwei Jahren wird dadurch etwa verdoppelt. Das
Psychische Erkrankungen gefährden die Partnerschaft, körperliche Erkrankungen eher nicht
8. Oktober 2020
Mainz – Der rheinland-pfälzische Landtag hat gestern einstimmig ein Gesetz verabschiedet, das den Umgang mit psychisch Erkrankten neu regelt und die Hilfen für sie verbessern soll. Dadurch sollen
Gesetz für psychisch Kranke in Rheinland-Pfalz beschlossen
8. Oktober 2020
Berlin – Auf die gesundheitlichen und humanitären Folgen der Abschiebepraxis von Geflüchteten haben die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW)
IPPNW: Abschiebepraxis geflüchteter Menschen humanisieren
6. Oktober 2020
Genf – Die Coronakrise stellt viele Menschen auch vor schwere psychische Probleme, doch wird dieser Aspekt nach Angaben der WHO im weltweiten Kampf gegen das Virus häufig übersehen. Zwar hätten in
WHO erinnert an psychische Auswirkungen der Pandemie
5. Oktober 2020
Berlin – Drei Bundesministerien und rund 50 Behörden und Organisationen wollen gemeinsam das Thema psychische Erkrankungen aus der Tabuzone holen und die Präventionslandschaft in Deutschland besser
Breites Bündnis will psychische Erkrankungen aus der Tabuzone holen
2. Oktober 2020
Berlin – Fast 20 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland erkranken innerhalb eines Jahres an einer psychischen Störung. Das geht aus dem „Faktenblatt Psychische Erkrankungen bei Kindern und
Psychische Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen häufig unbehandelt
29. September 2020
Berlin – Versicherte in Deutschland gehen immer häufiger wegen psychischer Erkrankungen in die Rehabilitation. Der Anteil der Rehabilitationsleistungen in diesem Bereich stieg von 15,3 Prozent im Jahr
LNS LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Anzeige

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER