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E-Zigaretten: Zahl der Lungenerkrankten in den USA gestiegen

Freitag, 4. Oktober 2019

/dpa

Washington – Die Zahl der Lungenerkrankungen und Todesfälle in den USA, die mit dem Rauchen von E-Zigaretten in Verbindung gebracht werden, ist weiter deutlich gestiegen. Wie die US-Gesundheitsbehörde CDC gestern mitteilte, wurden inzwischen 18 Todesfälle nach solchen Lungenerkrankungen registriert, eine Woche zuvor waren es noch zwölf. Die Zahl der Kranken stieg um weitere 275 Fälle auf 1.080.

Der Anstieg der Zahlen geht nach Angaben der Behörde teilweise auf neue Fälle zurück, teilweise wurden frühere Krankheitsfälle erst jetzt mit E-Zigaretten in Verbindung gebracht. Leider handele es sich bei diesen Zahlen vielleicht nur um „die Spitze des Eisbergs“, sagte CDC-Chef Robert Redfield.

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Die mutmaßlich von elektrischen Zigaretten verursachten Lungenerkrankungen breiteten sich weiterhin in „raschem Rhythmus“ aus, sagte die CDC-Expertin Anne Schuchat. „Wir glauben, dass es viele verschiedene gefährliche Inhaltsstoffe in E-Zigaretten-Produkten gibt, die die Lunge in unterschiedlicher Weise schädigen können.“

Die Behörde geht dem Verdacht nach, dass die Erkrankungen von dem Cannabis-Wirkstoff THC verursacht worden sein könnten. 78 Prozent von 578 befragten Patienten gaben an, dass in den von ihnen benutzten Rauchgeräten dieser Stoff enthalten gewesen sei.

In der vergangenen Woche hatte die CDC bereits die auf dem Schwarzmarkt vertriebene Marke Dank Vapes als denkbaren Verursacher der Krankheit benannt.Die Marke enthält THC. „Der Schwarzmarkt macht uns große Sorgen“, sagte Schuchat nun.

Elektrische Zigaretten, bei denen nikotinhaltige Flüssigkeit verdampft wird, haben in den USA und in vielen anderen Ländern in den vergangenen Jahren enorm an Beliebtheit gewonnen. Mittlerweile schreiten die Behörden jedoch zunehmend ein.

In der vergangenen Woche verhängte Massachusetts als erster US-Bundesstaat ein vorläu­figes Verbot aller E-Zigaretten. Die kalifornische Metropole San Francisco hatte bereits im Juli ein entsprechendes Verbot erlassen. © afp/aerzteblatt.de

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Avatar #715180
DrSchnitzler
am Mittwoch, 9. Oktober 2019, 00:46

... Tod durch E-Joints: Ein sehr persönlicher Fallbericht.

Dr. Konstantinos Farsalinos verweist in seinem Blog (1) auf einen Fall (2), der mMn das Kernproblem sehr berührend illustriert:

Eine Tochter schildert den Tod ihrer Mutter und die Vorgeschichte. Eine langjährige Raucherin schafft mit E-Zigaretten die Substitution.
Ende 2018 begann sie (warum auch immer) plötzlich mit dem "vaping" von Marihuana (E-Joint), und erkrankte Anfang September 2019 an der "vaping illness", an der sie kurze Zeit später verstarb.

»Gleichzeitig fand meine Familie belastende Nachrichten auf dem Telefon meiner Mutter. Sie hatte in Georgia illegal THC-Patronen gekauft.«

Der Essay schließt mit dem Appell: »Wo sind die Vorschriften, die das Leben meiner Mutter vor etwas so Verantwortungslosem wie einer potenziellen Kontamination ihres Marihuana-Pens schützen sollten?«

Dem ist wahrlich NICHTS hinzuzufügen.

Der Familie gilt unser ausdrückliches Mitgefühl. Die Behörden und alle EHRENHAFTEN Menschen dieser Welt sind aufgerufen, kleinliche Streitigkeiten ruhen zu lassen, und weitere Menschen WIRKSAM vor weiteren Fällen zu schützen!

Wer aber eine derartige Situation SCHAMLOS für eigene Zwecke instrumentalisiert, wird sich dafür – jetzt oder später – zu verantworten haben.

Die bisher vielfach kursierenden, unverantwortlichen Vorwürfe gegen "E-Zigaretten" werden von Dr. Farsalinos bezeichnet als »eine Geschichte, die in den Büchern zur öffentlichen Gesundheit als eine der größten Kampagnen für Fehlinformationen und öffentliche Täuschungen aller Zeiten aufgeführt wird« (3). Das MUSS ein Ende haben!

MENSCHEN STERBEN. Hier und jetzt. Ende offen! Da ist weder Zeit noch Raum für weitere DESINFORMATION.

„Der Maßstab muss Klarheit und Wahrheit sein“, sagte Fraktionsvize Gitta Conne­mann (CDU) (4). Was sonst, bitte?

_____________
Der Unterzeichner stellt ausdrücklich klar, dass a) kein Interessenkonflikt besteht, und b) auch für ihn der Schutz menschlichen Lebens unverhandelbar ist.

MfkG Dr. A. Schnitzler, FAfIM, Lüneburg


Referenzen (Zugriff 08.10.2019)
1. https://twitter.com/FarsalinosK/status/1177422452475015168
2.https://www.today.com/health/vaping-illness-killed-my-mother-t163487?cid=par-nbc_20190927, bzw.
http://pepperdine-graphic.com/breath-is-precious-the-vaping-disease-killed-my-mother/
3. http://www.ecigarette-research.org/research/index.php/whats-new/2019/275-witch
4. https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/sw/E%2DZigaretten?nid=106270
5. https://tobaccoanalysis.blogspot.com/2019/
Avatar #715180
DrSchnitzler
am Montag, 7. Oktober 2019, 22:48

... Auch das DKFZ stellt die "Schadensreduktion" durch E-Zigaretten unmissverständlich klar

Aus einem offenen Brief (Prof. Bernd Mayer; https://www.facebook.com/Belidampft) an den ORF:

»In der Welt am Sonntag vom 6. 10. 2019 führt Frau Dr. Ute Mons, Leiterin der Stabsstelle für Krebsprävention [[Anm. des Unterzeichners: zugleich WHO-Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle]] am DKFZ in Heidelberg dazu aus:
"E-Zigaretten sind nicht harmlos, aber sie sind ganz klar weniger gesundheitsschädlich als herkömmliche Zigaretten. Das ist wissenschaftlicher Konsens.... Es wäre fatal, wenn Menschen wegen der Krankheitsfälle [in USA] nicht von herkömmlichen auf E-Zigaretten umsteigen oder wenn Dampfer wieder zu Zigaretten zurückkehren."
Dabei beruft sie sich auf den über 700 Seiten langen Bericht der US National Academcis of Sciences, Engineering and Medicine (NASEM) vom Jänner 2018 [8].

Elke Pieper, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Bundesinstitut für Risikobewertung in Berlin erklärt im selben Artikel:
"Sofern sie [E-Zigaretten] den europäischen und deutschen Regelungen entsprechen, sind E-Zigaretten substanziell weniger gefährlich als herkömmliche Zigaretten."
Man kann über das Ausmaß der geringeren Schädlichkeit von E-Zigaretten diskutieren, dass sie wesentlich weniger schädlich sind als Tabakzigaretten ist aber eine unbestreitbare Tatsache.«

"Klarheit und Wahrheit"!

Wer angesichts (all) dieser Feststellungen immer noch über E-Zigaretten im Zusammenhang mit den entsetzlichen Erkrankungs- und Todesfällen in den USA konfabuliert, handelt VERANTWORTUNGSLOS. Unter LEBENSGEFAHR für die Betroffenen!

Auch Prof. Michael Siegel (https://tobaccoanalysis.blogspot.com/2019/10/utah-department-of-health-concludes.html) redet inzwischen offen über denkbare rechtliche Konsequenzen durch Falschinformation:

»Meines Erachtens sollte das Ge­sund­heits­mi­nis­terium von Michigan für künftige Fälle von Atemwegserkrankungen oder Todesfällen bei Anwohnern des Bundesstaates verantwortlich gemacht werden, die nicht angemessen und ordnungsgemäß vor den spezifischen Gefahren des Verdampfens von THC-Ölen gewarnt wurden.« (Übersetzung vom Unterzeichner).

Es ist im übrigen nicht ansatzweise plausibel, dass "Aromen" irgendjemanden bspw. zum "KIFFEN" bringen: niemand geht zum Dealer und verlangt zB "Orangenaroma ohne Marihuana", das ist doch völlig abwegig. Wer kiffen will (hier eben mittels E-Joints), kifft, ob mit oder ohne Aroma.

Und NOCHMALS der Hinweis auf die INVERSE Korrelation des Dampfens mit dem Rauchen! Epidemiologisch ist der "Gateway-Effekt" nicht plausibel (vorhanden), denn das Eine erhöht eben NICHT das Andere.

Wenn zB JUUL ausschließlich Pods mit Nikotin vertreibt, ist das EINE Sache (und findet GANZ BESTIMMT NICHT die Billigung des Unterzeichners!). Es gibt aber genügend Möglichkeiten OHNE Nikotin, und diese werden gerade von (Tabakkonzern-) UNABHÄNGIGEN Händlern angeboten.

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Der Unterzeichner stellt ausdrücklich klar, dass a) kein Interessenkonflikt besteht, und b) auch für ihn der Schutz menschlichen Lebens unverhandelbar ist.

MfkG Dr. A. Schnitzler, FAfIM, Lüneburg

Avatar #715180
DrSchnitzler
am Sonntag, 6. Oktober 2019, 22:29

... BfR: »Für reguläre Liquids, die aus dem deutschen Fachhandel kommen, bestehen keine erhöhten Risiken.«

In der Tat hat sich inzwischen selbst das Bundesamt für Risikobewertung (BfR) konkret und unmissverständlich ZUGUNSTEN legaler E-Liquids eingelassen (https://www.egarage.de/wenn-nicht-experimentiert-wird-besteht-keine-erhoehte-gefahr/).

Aktueller Sachstand:
- Gründliche Analyse einschließlich Stellungnahme zu Propylenglycol etc. von Dr. Farsalinos:
http://www.ecigarette-research.org/research/index.php/whats-new/2019/275-witch
https://mobile.twitter.com/FarsalinosK
- Prof. Bernd Mayer:
https://www.youtube.com/watch?v=BFV6F-It9_0&t=1045s
https://www.facebook.com/Belidampft
- Prof. Michael Siegel:
https://tobaccoanalysis.blogspot.com/2019/
https://mobile.twitter.com/mbsiegel

ALLE, aber auch ALLE diese Berichte einschließlich der dort angegebenen Quellen bestätigen im Ergebnis das unverantwortliche Handeln von CDC und den paar wenigen (natürlich zT höchst "prominenten" und lautstarken), eingeschworenen Fanatikern zu Lasten des "Dampfens", statt ZUTREFFEND "gepanschte E-Joints" zu benennen.

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Der Unterzeichner stellt ausdrücklich klar, dass a) kein Interessenkonflikt besteht, und b) auch für ihn der Schutz menschlichen Lebens unverhandelbar ist.

MfkG Dr. A. Schnitzler, FAfIM, Lüneburg
Avatar #727359
svenne
am Sonntag, 6. Oktober 2019, 19:51

Die Lösung aller Probleme.....

war noch NIE die Prohibition!

"(...)vergangenen Woche hatte die CDC bereits die auf dem Schwarzmarkt vertriebene Marke Dank Vapes als *denkbaren* Verursacher der Krankheit benannt.Die Marke enthält THC. (...)"

Denkbar wäre auch, dass alle an diesem Tag Sex hatten....
oder bei McDonalds gegessen haben
oder KEINEN Sex hatten, oder oder oder.....denken und vor allem glauben oder vermuten etc. pp. kann man hier unendlich. Aber wo ist die Wissenschaft geblieben.
Aber anscheinend sind die Zeiten der EBM vorbei und wir lassen die FAKE-(Science)-News regieren.
NB. Kleiner Fun-Fact:
Laut WIKIPEDIA:
"(...) Seit 2007 ist laut Washington Post der CDC untersagt, in offiziellen Dokumenten sieben Begriffe / Wörter zu benutzen. Diese Liste der Begriffe / Wörter umfasst: “vulnerable” (verwundbar), “entitlement” (Anspruchsberechtigung), “diversity” (Vielfalt), “transgender”, “fetus”,

“evidence-based” (auf der Grundlage von Beweisen)

und “science-based” (auf wissenschaftlicher Grundlage)
(...)"Die Meldung wurde im Nachhinein insofern korrigiert, als es sich nicht um ein Verbot der Begriffe handelte, sondern etwa zur Begründung von Forschungsvorhaben bzw. zum Einwerben der notwendigen Finanzierung alternative Beschreibungen genutzt werden sollten"

Was soll man da noch sagen.....
Avatar #715180
DrSchnitzler
am Sonntag, 6. Oktober 2019, 14:26

... UNVERZEIHLICH.

Vorbehaltlich, die unten erwähnten Meldungen treffen so zu (aber welcher vernünftige Zweifel sollte bestehen?):

„Anfang Sommer 2019“ wurde der CDC gemeldet, dass PLÖTZLICH und MEHRFACH aufeinander Fälle akuter Lungenerkrankungen mit „vergifteten THC-Kartuschen“ auftraten. GENAU DAS wurde offensichtlich (inhaltlich) GENAU SO gemeldet.

Zunächst war also (quasi „allgemein“, aber immerhin) „Gefahr im Verzug“. Hätte man aber bereits da nicht die vorliegenden Informationen UNGEFILTERT weiter geben müssen, so wie sie vorlagen? Aus ETLICHEN, ZWINGENDEN Gründen?

Dann traten die ersten TODESFÄLLE auf: es war also „LEBENSGEFAHR im Verzug“.

Spätestens jetzt wären „Ross und Reiter“ zu nennen gewesen: man DARF DOCH NIEMALS eine Situation „akuter Lebensgefahr“ für eigene politische Ziele MISSBRAUCHEN, und Menschen sogar – unter Todesgefahr! – IN DIE IRRE FÜHREN.

Das ist RUCHLOS.

Die Verantwortlichen und ihre Helfershelfer müssen dafür EINSTEHEN. Wissenschaftlich, politisch und ggf. auch strafrechtlich. Solches Verhalten gehört GEÄCHTET. Damit KANN sich doch bitte absolut NIEMAND GEMEIN MACHEN, der einen Funken Anstand im Leib hat!

Bei uns kommen Manager vor Gericht, die VW-Aktionäre mW ein paar Wochen zu spät über drohenden „wirtschaftlichen“ Schaden informiert haben sollen.

Dürfen andere davonkommen, die nicht nur die eigene Nation über LEBENSGEFAHR IM VERZUG wissentlich falsch informierten?

Die Diskussion über potenzielle Langzeitbedenken gegenüber „E-Zigaretten“ muss (und wird) ohne jede Frage geführt werden. Irgendwann, in Ruhe und Besonnenheit. ABER DOCH NICHT in einer Situation „UNTER LEBENSGEFAHR“ aus VÖLLIG ANDEREN UMSTÄNDEN!

Wo bitte bleibt der AUFSCHREI der sonst allgegenwärtigen „Verbraucherschützer“? Nehmen sie gar die ungeheuerlichen, falschen Verdächtigungen gegen die ihnen mutmaßlich "missliebigen" Ex-Raucher billigend in Kauf? Wie bitte wäre das ggf. mit der versprochenen "Klarheit und Wahrheit" vereinbar?

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Der Unterzeichner stellt ausdrücklich klar, dass a) kein Interessenkonflikt besteht, und b) auch für ihn der Schutz menschlichen Lebens unverhandelbar ist.

MfkG Dr. A. Schnitzler, FAfIM, Lüneburg
Avatar #715180
DrSchnitzler
am Samstag, 5. Oktober 2019, 15:24

... klarstellend:

„reines Nikotin“ = in der hier vorliegenden Dosis
Avatar #715180
DrSchnitzler
am Samstag, 5. Oktober 2019, 14:29

... ICH KLAGE AN!

FALLS in Wahrheit zutrifft, dass (auch) der CDC bereits „Anfang Sommer“ 2019 KONKRET BEKANNT war, dass eine VERGIFTUNG mit THC-Kartuschen vorlag:

»Gerade heute schilderte ein Artikel der North Carolina Health News, dass Ärzte in einem Krankenhaus in North Carolina Anfang dieses Sommers die ersten drei Fälle des Ausbruchs im Bundesstaat beobachteten und feststellten, dass alle drei Patienten THC-Öle gedampft hatten. Die Ärzte benachrichtigten sofort die CDC. Später veröffentlichten die gleichen Ärzte einen Artikel über fünf Patienten mit Lipoidpneumonie, die im Zusammenhang mit der Verwendung von THC-Ölen standen.« (1; Übersetzung vom Unterzeichner)

sind die Medien, somit auch das „Deutsche Ärzteblatt“, aufzufordern, sich an der Verbreitung derart WISSENTLICH FALSCHER Nachrichten (s.o.) NICHT LÄNGER ZU BETEILIGEN.


FALLS obiges zutrifft, liegen folgende Sachverhalte (ggf. überspitzt, jedenfalls unwiderlegbar) auf der Hand:

- KRIMINELLE ENERGIE
Es gehört eine unerhörte UNVERFRORENHEIT dazu, BEKANNTE Meldungen über „vergiftete THC-Kartuschen“ in Warnungen vor „aromatisierten Nikotin-Liquids“ umzumünzen.

„Die Tabakkontrolle“, im Besonderen hier die CDC, nimmt somit aufgrund WISSENTLICH FALSCHER Angaben weitere Vergiftungsfälle einschließlich Todesfällen „BILLIGEND IN KAUF“. Das ist schlicht und einfach “GEWISSENLOS”.

Es gibt einfach Grenzen, die ein EHRLICHER Mensch niemals überschreitet: selbst wenn die Drogenhändler ihren Liquids ebenfalls („kinderfreundliche“; welch ein Unfug) Aromen beigefügt haben sollten (2), und damit harmlose „E-Zigaretten“ ggf. VORGETÄUSCHT hätten, genügt der Hinweis, die Liquids allein über „legale Dampf-Shops“ zu beziehen.

- FALSCHE VERDÄCHTIGUNG
„Die Tabakkontrolle“ VOLLENDETE den Sachverhalt der „falschen Verdächtigung“, indem sie „Notfallgesetze“ implizierte, die den Verkauf aromatisierter, bis hin aller „E-Liquids“ verboten. Offensichtlich WISSEND, dass diese mit der Vergiftungswelle REIN GAR NICHTS zu tun haben.

- (potenzielle) UNTERSTÜTZUNG KRIMINELLER VEREINIGUNGEN
Im Ergebnis wurden LEGALE E-Zigaretten-Geschäfte geschlossen, KRIMINELLE DROGENHÄNDLER aber (implizit seitens der CDC) praktisch UNBEHELLIGT gelassen. Marihuana (zB THC) ist in vielen Staaten eine „illegale Droge“.

- FEHLENDE RECHTSGRUNDLAGE
Rechtsgrundlage aller Tabakgesetzgebung ist die „Framework Convention on Tobacco Control“ (WHO FCTC) von 2003.

Damals gab es aber noch gar keine „E-Zigaretten“ (Markteinführung ca. 2007).

Es handelt sich also aus gleich mehreren Gründen um VÖLLIG UNZULÄSSIGE „Amtsanmaßung“: ein Produkt, das – in Teilen! – lediglich „so aussieht als ob“ (vgl. „Schokoladenzigaretten“), der Sache nach aber ein „Genussmittel“ ist, chemisch vergleichbar etwa mit „Energydrinks“ (reines Nikotin steht etwa auf der Stufe mit reinem Coffein). NIEMAND agitiert aber mit demselben Eifer gegen Energydrinks, obwohl man dagegen weiß Gott etliche (!) Bedenken vortragen kann.

- Etwas „SIEHT SO AUS ALS OB“
Nach welchem Recht der Welt kann man jemandem zB die Fahrerlaubnis entziehen, der ALKOHOLFREIE Getränke zu sich nimmt, auch wenn es „so aussieht, als ob“ man zB Bier oder Wein trinkt?

Mit welchem Recht der Welt verbietet man jemandem also das DAMPFEN, auch wenn es – „auf den ersten Blick“ – so aussieht, ALS OB er raucht, wenn GAR KEIN TABAK beteiligt ist?

Auch das Argument der „Denormalisierung des Rauchens“ greift nicht, da weder „Rauchen“ noch „Tabak“ beteiligt sind.

- UNZULÄSSIGE VERALLGEMEINERUNG
Verunsicherungen mit Bezug auf „frühere Fälle“ (mW in der Spitze ca. „25“ EINZELNE Fallberichte; angesichts weltweit ca. 50 Millionen und über mehr als ein Jahrzehnt „Dampfern“ doch bemerkenswert wenig plausibel, selbst wenn man eine „Dunkelziffer“ zugrunde legt) weisen zT GROTESKE sachliche Mängel auf; bspw. wurde „Glycerol“ (vulgo Glycerin, VG; bekanntlich ein “Zuckeralkohol”) unzutreffend als „Lipid“ bezeichnet (3), was daher eine “Lipoidpneumonie” unmöglich verursachen kann. Abgesehen davon sprechen derartige Fälle durchaus für einen vernünftigen Verbraucherschutz bzw. Regulierung, wie in Europa aber längst gegeben.

- CUI BONO?
Nach TATSÄCHLICHER Lage der Dinge (steigende Aktienprognosen der Tabakkonzerne; Dezimierung einer „lästigen Konkurrenz“) liegt schlussendlich sogar der Gedanke nicht fern, „big tobacco“ könnte die einst ehrenwerte „Tabakkontrolle“ infiltriert haben, und/oder mit „Bill Gates und/oder big pharma“ (im Ergebnis) gemeinsame Sache machen.

Zumindest: wer solche Feinde hat, braucht keine Freunde (siehe hierzu 4).

Jedenfalls wirkt es ZUTIEFST VERSTÖREND, wenn „LügenbaronInnen“ inzwischen auf BEIDEN Seiten der „kriegsführenden Parteien“ („world war against tobacco“; „Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit“) sitzen (zu sitzen scheinen).


„Wahrheit und Klarheit“:
=========================
E-Zigaretten-Liquids mit oder gar ohne Nikotin enthalten keinen Tabak.

Sie haben weder mit „Rauchen“, noch gar mit der entsetzlichen Vergiftungswelle in den USA irgendetwas zu tun.

Wer etwas anderes behauptet, lügt.


_____________
Der Unterzeichner stellt ausdrücklich klar, dass a) kein Interessenkonflikt besteht, und b) auch für ihn der Schutz menschlichen Lebens unverhandelbar ist.

MfkG Dr. A. Schnitzler, FAfIM, Lüneburg


Referenzen (Zugriff 05.10.2019)
1. http://tobaccoanalysis.blogspot.com/2019/10/cdcs-communications-are-likely-making.html
2. http://tobaccoanalysis.blogspot.com/2019/10/the-other-youth-vaping-epidemic-why-has.html
3. https://tobacco.ucsf.edu/lipoid-pneumonia-e-cigs-turning-england-too
4. http://tobaccoanalysis.blogspot.com/2019/09/tobacco-company-claims-that-smoking-is.html
LNS

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