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Politik

Gesundheit und Migration hängen für Spahn zusammen

Montag, 7. Oktober 2019

Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn bei seinem Afrika-Besuch /picture alliance/Alexander Heinl/BMG/photothek

Abuja – Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) sieht Migration und Gesundheit eng miteinander verbunden. „Ohne Perspektiven auf Arbeit, Gesundheit und Sicherheit werden sich viele, zu viele auf den Weg in andere Regionen machen“, sagte er vorgestern zum Abschluss seiner viertägigen Afrika-Reise in der nigerianischen Hauptstadt Abuja. Das gelte auch für Infektionskrankheiten wie Ebola.

Spahn sagte, Deutschlands Engagement im Kampf gegen Ebola und bei Präventionsmaß­nahmen habe nicht nur humanitäre Gründe, sondern geschehe auch aus eigenem Inter­esse. „Per Flieger“ könne sich die Krankheit schnell in andere Weltregionen ausbreiten.

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Deutsch­land wird den Kampf der Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) gegen Ebola mit weiteren drei Millionen Euro unterstützen; eine weitere Million geht an die Afrikanische Union (AU).

Vor Nigeria hatte Spahn Äthiopien, Ruanda und den Osten des Kongo besucht. Zu den zentra­len Themen der Reise gehörte neben dem Ebolaausbruch auch Migration. Die größte Migra­tion geschehe innerhalb der Länder und innerhalb des afrikanischen Konti­nents. Er wolle dafür werben, „dass wir in Europa auch diese Perspektive sehen“. © kna/aerzteblatt.de

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