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Politik

Befristeter Zuschlag für die Pflege im Krankenhaus geplant

Montag, 7. Oktober 2019

/snapshot, stockadobecom

Berlin – Krankenhäuser sollen für voll- oder teilstationär aufgenommene Patienten vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 einen Zuschlag in Höhe von 0,3 Prozent ihrer gesamten Forderung in Rechnung stellen können.

Das geht aus dem Faire-Kassen-Wettbewerb-Gesetz hervor, das dem Deutschen Ärzteblatt vorliegt. Der einjährige Zuschlag werde eingeführt, um etwaige nicht refinanzierte Tarif­stei­gerun­gen beim Pflegepersonal auszugleichen, heißt es.

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Die Bundesregierung rechnet mit ein­ma­ligen Mehrausgaben für die gesetzliche Kranken­versicherung in Höhe von circa 225 Millionen Euro, die durch eine Entnahme aus der Li­quiditätsreserve des Gesund­heitsfonds kompensiert werden sollen. Die privaten Kranken­versicherer müssen mit 17 Millionen Euro Mehrausgaben rechnen, die Beihilfe für die Beamten mit acht Millionen.

Die Koalition will für eine bessere Bezahlung von Pflegekräften sorgen. Ende 2018 hatte Spahn per Gesetz zugesagt, dass die Kosten für höhere Tariflöhne übernommen werden. © may/afp/aerzteblatt.de

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Murke
am Montag, 7. Oktober 2019, 19:27

Belieben "befristet" zu scherzen!

In der Medizin würde das bedeuten: Sorgfältig einschleichen und nach Verträglichkeit und Gewöhnung lebenslänglich.
Die halten einen doch für blöd! Wann wurde je eine Steuer oder ein Zuschlag, Aufzahlung zurückgenommen?
LNS

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