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Ausland

Trump verbietet US-Einwanderung ohne Kran­ken­ver­siche­rung

Montag, 7. Oktober 2019

/dpa

Washington – In einer weiteren Verschärfung der US-Einwanderungsgesetze will Präsi­dent Donald Trump künftig alle Einwanderer abweisen lassen, deren gesundheitliche Ver­sorgung nicht abgesichert ist.

Eine Immigration ohne Kran­ken­ver­siche­rung oder ausreichende finan­zielle Mittel für mög­­liche Behandlungen werde verweigert, heißt es in einem vom Weißen Haus am ver­gangenen Freitag veröffentlichten Dekret, das Anfang November in Kraft treten soll.

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Einwanderer sollten künftig das US-Gesundheitssystem und die amerikanischen Steuer­zahler „nicht weiter belasten“. Der Beschluss soll das US-Gesundheitswesen vor allem finanziell entlasten: Demnach schlu­gen die Kosten unbezahlter Behandlungen in jedem der vergangenen zehn Jahre mit mehr als 35 Milliarden US-Dollar im Gesundheitswesen zu Buche.

Das seien im Schnitt pro Jahr fast sieben Millionen Dollar je Krankenhaus in den USA – Ausgaben, die eine Klinik in die Insolvenz treiben könnten, heißt es in dem Dekret.

Zudem solle mit dem Beschluss verhindert werden, dass Notaufnahmen mit Patienten über­füllt würden, die keinen Notfall darstellten, sondern versuchten, auf diesem Weg eine medizi­nische Behandlung für sonstige Beschwerden zu erhalten, heißt es. © dpa/aerzteblatt.de

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Avatar #550935
Dr. med. Armin Conradt
am Montag, 7. Oktober 2019, 20:04

Ein guter Vorschlag...

... der auch in der EU eingeführt werden sollte. So hat das europäische Sozialsysteme vielleicht eine Überlebenschance.
LNS

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